Als Praktikant in einer Fördermittelberatung wie PFIF ist kein Tag gleich und ständig gibt es neue und spannende Herausforderungen zu bewältigen.
Doch wie gestaltet sich der tägliche Ablauf in der technischen Fördermittelberatung?
Die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen, der vergangenen fünf Monaten in unserem Haus, hat Stefan Horn nachfolgend für Sie zusammengefasst:
Das Jobprofil in der technischen Fördermittelberatung ist einzigartig und abwechslungsreich, da es transdisziplinäre Fähigkeiten fordert und fördert. Neuen Consultants wird die wertvolle Chance eröffnet, ihren Horizont zu erweitern und Fähigkeiten außerhalb ihres eigentlichen Fachbereichs zu entwickeln.
Als Innovation Consultant ist man für die technische Beschreibung der FuE-Projekte unserer Kundschaft im Rahmen der Antragsstellung verantwortlich. Dabei bearbeitet man aber nicht nur Projekte eines einzigen Fachbereichs, sondern deckt ein sehr breites Spektrum ab. So ist man beispielweise als Consultant, die/der Physik studiert hat, auch in den Disziplinen Biotechnologie, Materialforschung oder Informations- und Kommunikationstechnologien stets über technische Innovationen und branchenspezifische Trends informiert.
Theoretisches Wissen kann hierbei nur die Grundlage bilden. Vielmehr geht es in vielen Fällen um weltweite Innovationen, die so in keinem Lehrbuch niedergeschrieben sein können. Mindestens genauso wichtig ist das Wissen hinsichtlich der Technologieentwicklung bzw. des -transfers in ein marktfähiges Produkt. Dazu findet man oftmals in gängigen Suchmaschinen nicht einmal qualifizierte Einträge. Dieses Wissen erwirbt man nur durch Projekterfahrung und durch gezielte Befragung der Ansprechpartner_innen im Unternehmen, die in ihrem Fachgebiet die absoluten Experten sind.
Darüber hinaus erfordert der Job aber auch ein Talent im Bereich Vertrieb, da die/der Innovation Consultant immer im direkten Kundenkontakt steht und täglich ihre/seine Kommunikationskompetenz unter Beweis stellen muss. Besonders in Kooperationsprojekten sind auch Projektmanagementkompetenzen gefragt, damit unterschiedliche Vorstellungen und Zielsetzungen der Projektbeteiligten aus Wissenschaft und Industrie effizient, zielführend und zur Zufriedenheit aller Beteiligten in ein gemeinsames Projekt zusammengeführt werden.
Außerdem ist ein Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge (im Rahmen der Innovationsgrad- oder Marktpotentialanalyse oder beim Erstellen von Markteinführungskonzepten) und auch für rechtliche Aspekte (im Zusammenhang mit Patent-, Subventions- und Vertragsrecht) gefordert.
Neben dem transdisziplinären Anforderungsprofil muss es dem Consultant gelingen, folgenden Widersprüche zu lösen:
Das Erstellen von Realisierungskonzepten für neue Ideen, sowie von technischen Anträgen erfordert auf der einen Seite ein ordentliches Maß an Kreativität und Querdenken, zum anderen ist ein logisches und systematisches Vorgehen von Bedeutung, um eine kreative Idee in einen förderwürdigen richtlinienkonformen Antrag und ein praktisch umsetzbares Projekt zu verwandeln. Um diesen Spagat zu meistern baut die Fördermittelberatung PFIF ganz klar auf den über 20-jährigen förderspezifischen Erfahrungsschatz.
Letztlich werden herausragende Leistungen nur dann möglich, wenn die/der Consultant sich nicht nur persönlich weiterentwickelt, sondern auch ihren/seinen Beitrag dazu leistet, dass im Unternehmen der Status quo kritisch hinterfragt wird und die Verbesserungsmöglichkeiten mit dem größten Potential insbesondere schnell umgesetzt werden. Immer mit Ziel, dem zu beratenden Unternehmen eine ideale Dienstleistung anzubieten, sodass diese sich darauf fokussieren können, weltweit einzigartige Technologien zu entwickeln und ihr Unternehmen als Technologie- und damit als Marktführer in ihrem jeweiligen Marktsegment zu etablieren.
Wir bedanken uns an dieser Stelle für die bisherige gemeinsame Zeit sowie die tolle Unterstützung des gesamten Teams.

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