Innovations- und Förderberatung mit PFIF – Artikel beim bvse

 

30. Oktober 2020
Innovations- und Förderberatung mit PFIF - Artikel beim bvse

Der bvse – Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. veröffentlichte einen Artikel über die erfolgreiche Zusammenarbeit von PFIF mit der GRAF Firmengruppe.

Mit innovativen Lösungen zur Wasserbewirtschaftung hat sich die mittelständische Otto Graf GmbH aus Teningen zum Marktführer in vielen Produktsegmenten entwickelt. Die Produktpalette umfasst neben Regenwassertanks aus Kunststoffmaterialien in verschiedenen Größen auch sehr leichte und dennoch steife Platten zum Einsatz im Gerüstbau sowie befahrbare Versickerungslösungen für das Stormwater Management.

Eine ressourcen- und umweltschonende Produktion steht dabei seit vielen Jahren klar im Vordergrund. Hier setzt GRAF auf eine intelligente Kreislaufwirtschaft. Anstelle von Neuware kommt verstärkt Kunststoff-Rezyklat zum Einsatz, das im neu aufgebauten „Kompetenzzentrum Rohstoffe“ hergestellt wird.

 

Die bislang größte Investition in der Unternehmensgeschichte

Dieses neu errichtete Rohstoffwerk stellt mit mehr als 35 Mio. €, knapp einem Drittel des Jahresumsatzes, die bislang größte Investition des Familienunternehmens mit jahrzehntelanger Tradition dar. Es ist ein entscheidender Schritt des Unternehmens hin zum nahezu vollständigen Ersatz von Primärkunststoffen durch qualitativ hochwertige Rezyklate bei seiner Produktion nachhaltiger, langlebiger Produkte. Mittelfristig soll der Anteil an Recylingmaterial, das aus Reststoff- und Abfallsammlungen gewonnen wird, auf 85 %, langfristig auf 100 % steigen. Künftig können jährlich über 100.000 t CO2-Emissionen durch den im Kompetenzzentrum Rohstoffe erreichbaren Produktionsdurchsatz vermieden werden.

GRAF

 

Fördergelder in Millionenhöhe

Trotz der enormen Vorteile stellt eine derart hohe Investition in die Nachhaltigkeit der Produktion zur heutigen Zeit ein beachtliches wirtschaftliches Risiko dar – und ist durch diverse Neuheiten auch mit technischen Risiken verbunden. Hier setzte die Innovations- und Förderberatung von PFIF an. Der die Unternehmensgruppe GRAF betreuende Innovation Consultant Hendrik Elsenheimer konnte für den Bau des Recyclingwerks eine Förderung im Umweltinnovationsprogramm des Bundes-Umweltministeriums erreichen. Das Projekt wurde mit mehr als 8 Mio. € gefördert – die höchste Fördersumme, die bisher für Projekte im Umweltschutz innerhalb dieses Programms gezahlt wurde.

 

Innovationen für kontinuierliches Unternehmenswachstum

In den letzten 15 Jahren, in denen die GRAF Firmengruppe und PFIF bereits zusammenarbeiten, wurde jedoch nicht nur der Bau des Kompetenzzentrums gefördert. In Summe konnten mehr als zehn innovative Projekte mit öffentlichen Fördergeldern unterstützt werden, unter anderem die Entwicklung des derzeit weltweit größten Spritzprägewerkzeugs, das für die Referenzprojekt Großbehälterherstellung eingesetzt wird.

In regelmäßigen Strategietreffen besprechen Jörg Drägert, der Leiter des Rohstoffmanagements der Otto Graf GmbH, und Hendrik Elsenheimer unter Einbeziehung des Inhabers und Geschäftsführers, Herrn Otto P. Graf, anstehende Projekte und infrage kommende Fördermöglichkeiten. Unsere Förderberater kennen sich bestens im Förderdschungel aus.

 

Hendrik Elsenheimer

Durch die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden sind auch strategische Ziele und Firmendetails bestens bekannt und werden in die Beratung und Projektkonzeption mit einbezogen. So können zielgerichtet passende Förderprogramme ausgewählt und erfolgreich Förderanträge gestellt werden.

Das sind Punktlandungen wie unsere Entwicklung und ein Förderprogramm matchen„, bestätigt Jörg Drägert.

Wir sind stolz, die GRAF Firmengruppe in ihrem kontinuierlichen Wachstum mit unserer Expertise in der Innovations- und Förderberatung unterstützen zu können. In den vergangenen zehn Jahren konnten der Umsatz und die Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens verdoppelt werden – auf aktuell 600 Mitarbeitende und mehr als 120 Mio. € Umsatz.

Judith Cudaj

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