Digitale Geschäftsmodelle – Zukunft der Wertschöpfung

25. November 2022
Förderung KMU-innovativ
Google, Apple, Facebook und Amazon prägen generationsübergreifend das soziale und private Leben der Menschheit im 21. Jahrhundert. Hierbei stehen bisherige datenorientierte Wertschöpfungsmodelle der personalisierten Werbung und Suchmaschinen-Rankings im Widerspruch zu europäischen Werten wie Selbstbestimmung und Datensouveränität.
 
Ziel der DigitLeistDAT Förderrichtlinie ist die Förderung von Projekten, in denen wettbewerbsfähige digitale Leistungen und Geschäftsmodelle unter Berücksichtigung von Schlüsseltechnologien entwickelt und erprobt werden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf neuen Ideen, in denen neben rein ökonomischen Betrachtungen auch gesellschaftliche Erwartungen in sozialer und ökologischer Hinsicht.

 

 

Was wird gefördert?

Zweck dieser Förderrichtlinie ist es, Konzepte und Instrumente zur Entwicklung von digitalen Leistungen und Geschäftsmodellen breitenwirksam zu entwickeln. Hierbei steht die intelligente Verknüpfung unterschiedlicher Datenquellen und neue Formen der Wertschöpfung für Nutzer*innen im Vordergrund. Ferner sollen Lösungen zum effektiven Umgang mit Datenmengen und der vertrauensvollen Zusammenarbeit in digitalen Ökosystemen durch den Einsatz passgenauer Informations- und Kommunikationstechnologien adressiert werden.

Förderbare Handlungsfelder:

  • Perspektiven der Forschung zur Wertschöpfung
  • Dynamik von Wertschöpfungssystemen
  • Digitale Geschäftsmodelle und Nutzenversprechen
  • Soziotechnische und methodische Innovationen
  • Vernetzung und Kollaboration

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von max. 50 % auf projektbezogene Personal-, Material-, Investitions- und Reisekosten sowie Kosten für Unteraufträge. Kosten von Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert. Bei nicht wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

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Zum Ablauf – Zweistufiges Verfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze in Form eines fünf- bis zehnminütigen Videos eingereicht wird. Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag eingereicht.

Der nächste Termin zur Vorlage von Projektskizzen ist der 03.03.2023.

Projektskizzen können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

Matthias Moser

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