Sanden International (Europe) GmbH

Wenn Ursachenforschung zum Innovationsfaktor wird

Fahrzeug im Klimawindkanal während eines Sanden‑Tests zur realitätsnahen Simulation von Sandbelastung und Umwelteinflüssen auf Karosserie und Fahrzeugkomponenten.

Sanden International (Europe) GmbH: Geförderte FuE schafft Klarheit bei Kompressorausfällen und stärkt die Zukunftssicherheit

Die Sanden International (Europe) GmbH ist ein weltweit agierender Hersteller thermischer Systeme für die Automobilindustrie. Das Unternehmen entwickelt leistungsstarke Klimakompressoren, die in modernen Fahrzeugen weltweit eingesetzt werden und für effizienten Fahrkomfort sorgen.

Sanden stand vor der anspruchsvollen Aufgabe, frühzeitige Feldausfälle eines Klimakompressors systematisch zu untersuchen und deren Ursachen wissenschaftlich belastbar zu identifizieren. Um diese umfassende Ursachenforschung mit öffentlicher Förderung optimal zu finanzieren, wandte sich Sanden an PFIF – den spezialisierten Partner für Innovations- und Förderberatung.

Branche:

Automobilzulieferindustrie

Unternehmensgröße:

Konzern

Schwerpunkt:

Klimakompressoren & thermische Systeme

Die Herausforderung

Ursachen analysieren, Innovationswissen schaffen – wie geförderte Forschung Komplexität beherrschbar macht

Die frühzeitigen Kompressorausfälle stellten Sanden vor eine ungeklärte ingenieurwissenschaftliche Herausforderung. Die Schadensmechanismen traten nur im Feld auf und waren zunächst nicht reproduzierbar. Weder Erfahrungswerte noch bestehende Diagnosemethoden lieferten verwertbare Hinweise auf die Ursache.

Um Klarheit zu schaffen, wurde ein komplexer, mehrjähriger Analyseprozess notwendig – mit neuen Prüfständen, erweiterten Messmethoden und tiefgehender mikroskopischer Untersuchung. Genau hier setzt die Forschungszulage an, denn: Auch anspruchsvolle Ursachenforschung ist förderfähige FuE, wenn sie systematisch neues Wissen erzeugt.

"Uns war zunächst nicht klar, dass unsere umfangreiche Ursachenforschung förderfähig sein kann. PFIF hat uns gezeigt, wie wir komplexe technische Analysen förderlogisch sauber abbilden – und uns dabei durch einen strukturierten, transparenten Prozess geführt. Das hat uns enorm entlastet und zu einer erfolgreichen Förderung geführt."

Die Lösung

Geförderte FuE strukturiert nutzen – wie PFIF die Ursachenforschung förderfähig machte

PFIF unterstützte Sanden dabei, das gesamte Vorhaben förderlogisch korrekt zu erfassen, alle FuE-Elemente klar herauszuarbeiten und die Forschungszulage erfolgreich zu beantragen. Dabei wurden die vielfältigen technischen Arbeitspakete – von REM-Analysen über SEMEDX bis zu multiphysikalischen Tests – vollständig und prüfsicher dokumentiert.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stand zunächst die vollständige Erstellung des Forschungszulagen-Antrags für die Bescheinigungsstelle. Dazu gehörten insbesondere:

  • Förderlogische Aufbereitung aller FuE-Inhalte
    inkl. Abgrenzung zum Stand der Technik und Darstellung der wissenschaftlich-technischen Unsicherheiten.
  • Erstellung der vollständigen Projektbeschreibung
    von der Ursachenforschung über die Fertigungsanalyse bis zur Entwicklung neuer Bauteilkonzepte.
  • Dokumentation der experimentellen Methodik
    inkl. Prüfstandsentwicklung, mikroskopischer Analysen, Partikelquantifizierung und O-Ring-Funktionsforschung.
  • Einreichung des vollständigen Antrags bei der BSFZ

Damit entlastete PFIF Sanden erheblich und stellte sicher, dass das vielschichtige FuE-Vorhaben von Beginn an förderfähig strukturiert war.

Fördersumme

162.410 €

Förderdauer

3 Jahre

Genutzte Förderinstrumente

Messbare Ergebnisse

Geförderte Ursachenforschung schafft Transparenz und Innovationssprung

Durch die Forschungszulage konnten relevante Teile der FuE-Personal- und Auftragskosten refinanziert werden – über den gesamten Projektzeitraum von 2020 bis 2022.

Inhaltlich erzielte Sanden zentrale Durchbrüche:

  • Identifikation des wahren Schadensmechanismus: SiC-Partikel aus Fertigungsprozessen führten zu Ventilblockaden im Überströmkanal.
  • Entwicklung neuer Analyseverfahren:
    inkl. vollautomatisiertem SEMEDX-Prozess zur Detektion einzelner Partikel entlang der Fertigungskette.
  • Nachweisbare Verbesserung der Produktionsprozesse:
    optimierte Wasch- und Analyseprozesse reduzierten kritische Rückstände signifikant.

Durch die geförderte Ursachenforschung wurde nicht nur ein technisches Risiko eliminiert – es entstand neues systematisches Wissen, das Sanden langfristig stärkt.

"Die Zusammenarbeit mit PFIF hat uns geholfen, die wissenschaftlich-technischen Inhalte unseres Projekts so darzustellen, dass die Förderfähigkeit klar nachvollziehbar war. Besonders wertvoll war die fachliche Präzision, mit der PFIF unser mehrjähriges Analysevorhaben in einen überzeugenden Forschungszulagen-Antrag übersetzt hat."

Wenn Präzision zählt

PFIF macht Ursachenforschung förderfähig

Die Zusammenarbeit zeigt eindrucksvoll:
Wo Unternehmen tief in komplexe Ursachenforschung einsteigen müssen, schafft die Forschungszulage echten Mehrwert – und PFIF sorgt dafür, dass diese Projekte gefördert werden.

Für Sanden bedeutete die geförderte FuE nicht nur die Klärung eines kritischen Schadensmechanismus, sondern auch eine Stärkung der eigenen technischen Kompetenz und Produktzuverlässigkeit.

Mit PFIF zur geförderten Ursachenforschung

Strukturierte Forschungszulage für komplexe Ursachenanalyse in der Automobilindustrie

PFIF begleitete die Sanden International (Europe) GmbH bei der systematischen Untersuchung frühzeitiger Feldausfälle eines Klimakompressors. Ziel war es, bislang nicht reproduzierbare Schadensmechanismen wissenschaftlich fundiert zu identifizieren und dabei die umfassende Ursachenforschung über die Forschungszulage zu fördern.

Durch die förderlogisch saubere Strukturierung des mehrjährigen FuE‑Vorhabens, die vollständige Ausarbeitung der Projektbeschreibung sowie die prüfsichere Dokumentation der experimentellen Methoden stellte PFIF die erfolgreiche Antragstellung sicher. So konnte Sanden zentrale Analyse‑ und Entwicklungstätigkeiten refinanzieren, neues ingenieurwissenschaftliches Wissen aufbauen und die langfristige Produktzuverlässigkeit nachhaltig stärken.