Im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekts „Künstliche Intelligenz für den Entwurf von mikroelektronischen Antriebssteuerchips als Schlüsselprodukte für Industrie 4.0 (KI-EDA)“ erforschen die Projektpartner, wie Werkzeuge der Künstlichen Intelligenz (KI) für den schnellen und zuverlässigen Entwurf maßgeschneiderter Encoder- und Sensorchips eingesetzt werden können.
Die entwickelten mikroelektronischen Systeme kommen in neuartigen, intelligenten, autonomen Produktionsumgebungen zum Einsatz, die Daten sicher und dezentral analysieren, um Fertigungsszenarien zu prognostizieren und zu optimieren.
Encoder‑ und Sensorchips erfassen Drehbewegungen in Maschinen und wandeln diese in elektronische Signale für die digitale Weiterverarbeitung um. Aufgrund steigender Anforderungen werden diese Chips zunehmend kundenspezifisch ausgelegt und technisch immer komplexer. Klassische Methoden der elektronischen Design‑Automation (EDA) stoßen dabei an ihre Grenzen – insbesondere im Hinblick auf Entwicklungszeit, Fehlerrisiken und Kosten.
PFIF betreut die Partner des Verbundprojekts vollständig – von der Skizzenerstellung über die Antragsausarbeitung bis hin zur Projektabwicklung – und begleitet damit die gesamte Förderkette von Beginn an.
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Der Entwurf und die Verifikation moderner Steuerchips beruhen bislang stark auf manuellem Erfahrungswissen von Design‑Ingenieuren. Mit zunehmender Systemkomplexität führt dies zu:
Im Projekt KI-EDA arbeiten die Partner iC-Haus GmbH, CENTITECH GmbH und das IMMS – Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme gGmbH gemeinsam an der Integration von KI-Methoden in den EDA-Prozess.
BMBF-Verbundprojekt KI-EDA
1,95 Mio. €
36 Monate
Die Projektpartner bündeln ihre jeweiligen Kompetenzen, um intelligente und energieautarke mikroelektronische Lösungen zu entwickeln und in anwendungsnahen Demonstratoren zu validieren:
Das Projekt KI‑EDA zeigt, wie Künstliche Intelligenz und Mikroelektronik gezielt zusammenwirken können, um Entwicklungsprozesse zu verkürzen, Fehlerrisiken zu reduzieren und die Produktivität nachhaltig zu steigern.
PFIF betreute die Partner des Projekts KI‑EDA entlang der gesamten Förderkette – von der Skizzenerstellung über die Antragsausarbeitung bis hin zur Projektabwicklung.