Gemploy GmbH

Wie Gemploy HR-Software für den deutschen Mittelstand neu denkt

Gemploy GmbH

Mit der Forschungszulage zu mehr Innovation im HR-Bereich

Viele kleine und mittlere Unternehmen verwalten ihre Mitarbeitenden noch mit Excel-Tabellen, E-Mail-Ketten und Papierordnern. Nicht weil sie es wollen, sondern weil bestehende HR-Software entweder zu komplex, zu teuer oder schlicht nicht auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Philip Chinery und Frank Heindörfer kennen das Problem aus eigener Erfahrung. Die beiden haben mit PDFCreator jahrelang Software für Millionen von Anwendern gebaut und dabei selbst mit verschiedenen HR-Systemen arbeiten müssen. Keines konnte wirklich überzeugen. Mit Gemploy wollen sie dieses Problem jetzt lösen: HR-Verwaltung, die ein Geschäftsführer selbst einrichten kann, ohne externe Hilfe.

Für die technische Entwicklung nutzt Gemploy die Forschungszulage, begleitet durch PFIF.

Branche:

HR-Tech / Softwareentwicklung

Unternehmensgröße:

KMU

Schwerpunkt:

Digitale HR-Plattformen für kleine und mittlere Unternehmen

Die Herausforderung

Komplexe HR-Anforderungen flexibel abbilden – warum bestehende Systeme an Grenzen stoßen

Wer als Geschäftsführer eines 30-Personen-Unternehmens HR-Software einführen will, steht vor einer unbefriedigenden Wahl. Entweder ein System, das mehr Funktionen bietet als man braucht und eine aufwendige Einrichtung durch externe Spezialisten erfordert. Oder man bleibt bei Excel und hofft, dass nichts schiefgeht.

Das eigentliche Problem ist technischer Natur: Bestehende Systeme sind auf einen bestimmten Standard ausgelegt. Was nicht in dieses Raster passt, lässt sich nur mit erheblichem Aufwand anpassen oder gar nicht.

Gemploy löst das Problem anders. Die Plattform passt sich an die Struktur des jeweiligen Unternehmens an, ohne dass jemand komplexe Einstellungen vornehmen oder Prozesse selbst konfigurieren muss.

"Die Zusammenarbeit mit Tobias Just von PFIF war unkompliziert und zielführend. Er hat uns ruhig durch den Prozess geführt, die Unterlagen waren verständlich aufbereitet und am Ende lag eine Bescheinigung vor, mit der wir so schnell ehrlich gesagt nicht gerechnet hatten."

Die Lösung

Förderfähige Softwareentwicklung klar strukturieren – wie PFIF das Vorhaben antragsfähig machte

Die Zusammenarbeit mit PFIF umfasste die vollständige Aufbereitung des Vorhabens für den Förderantrag: von der Strukturierung der einzelnen Entwicklungsschritte über die Beschreibung der technischen Herausforderungen bis hin zur Einreichung bei der Bescheinigungsstelle für Forschungszulage (BSFZ).

Konkret wurden unter anderem folgende Entwicklungsschwerpunkte herausgearbeitet:

  • Dynamische Datenstrukturen, die sich ohne Programmierung an unterschiedliche Unternehmensformen anpassen
  • Mandantenfähige Architektur für den sicheren Betrieb tausender Unternehmen auf einer gemeinsamen Plattform
  • Datenschutzkonforme Anbindung von KI-Funktionen an HR-Prozesse
Branche

HR-Tech / Softwareentwicklung

Förderdauer

2 Jahre

Genutzte Förderinstrumente

Ergebnisse

BSFZ-Bescheid schafft Grundlage für die nächste Entwicklungsstufe

Der BSFZ-Bescheid wurde im Juni 2026 erteilt. Damit ist die Grundlage geschaffen, die Personalaufwendungen des Entwicklungsteams über die Laufzeit des Projekts steuerlich geltend zu machen.

Das Vorhaben läuft bis Ende 2027. Im Mittelpunkt stehen:

  • Eine HR-Plattform, die Unternehmen ohne Beratungsprojekt selbst konfigurieren können
  • Eine mandantenfähige Architektur für tausende parallele Kunden
  • Datenschutzkonforme KI-Integration für HR-Prozesse

"Die Forschungszulage gibt uns als Startup eine wichtige finanzielle Sicherheit. Das Team weiß, dass das Projekt auf einer soliden Grundlage steht. Das schafft Ruhe und erlaubt es, sich wirklich auf die Entwicklung zu konzentrieren. Und es eröffnet uns die Möglichkeit, das Team bei Bedarf weiter auszubauen."

Förderfähigkeit beginnt mit dem richtigen Blick

PFIF erkennt Förderpotenziale, die oft übersehen werden

Die Zusammenarbeit verdeutlicht:

Nicht jede Innovation wird auf den ersten Blick als förderfähig wahrgenommen. Entscheidend ist eine fundierte und förderstrategische Bewertung, die technologische Entwicklungen im richtigen Kontext sichtbar macht.
Gemeinsam mit PFIF konnte Gemploy feststellen, dass das eigene Vorhaben die Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt. Durch die strukturierte Analyse und förderoptimierte Aufbereitung wurde aus einer zunächst unerwarteten Möglichkeit ein konkreter Mehrwert für das Unternehmen.

Mehr Spielraum für Wachstum und Entwicklung

Die Forschungszulage stärkt die Innovationskraft von Gemploy

Die Forschungszulage schafft für Gemploy eine verlässliche Grundlage, die Weiterentwicklung der HR-Plattform langfristig voranzutreiben.

Sie eröffnet finanziellen Spielraum für zusätzliche Investitionen in die Produktentwicklung, schafft Planungssicherheit für das Team und unterstützt den weiteren Ausbau innovativer Funktionen.
So kann sich Gemploy auf das konzentrieren, was für den Unternehmenserfolg entscheidend ist: eine moderne HR-Lösung zu entwickeln, die den Anforderungen des deutschen Mittelstands gerecht wird.