GenID ist ein mittelständisches Diagnostikunternehmen mit Sitz in Straßberg auf der Schwäbischen Alb. Seit rund 30 Jahren entwickelt und produziert GenID innovative Produkte zur Erkennung von Infektionskrankheiten. Um die Innovationskraft zu sichern und öffentliche Fördermöglichkeiten effizient zu nutzen, arbeitet GenID seit Jahrzehnten mit PFIF – dem strategischen Partner für Innovation und Förderungen – zusammen.
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Das Risiko, an Nichttuberkulösen Mykobakterien (NTM) zu erkranken, nimmt weltweit zu – insbesondere bei Menschen mit Lungenvorschädigungen wie Mukoviszidose oder Long-Covid. Dennoch fehlt es in der Praxis an geeigneten Methoden zur Diagnose dieser Erkrankung. GenID erkannte die Notwendigkeit, die Immunantwort unterschiedlicher Personengruppen auf NTMs zu erforschen, um eine differenzierte Diagnostik zu ermöglichen.
NTM-Erkrankungen sind nicht meldepflichtig und schwer zu diagnostizieren. Die bisherigen Tests dauern bis zu sechs Wochen – eine Zeit, in der Patienten bereits schwer erkrankt sein können. Die Behandlung ist langwierig und kostenintensiv. Studien zeigen Zusammenhänge zwischen NTM-Infektionen und Umweltfaktoren wie Klimaerwärmung.
„Die erste Zusammenarbeit mit einem anderen Förderdienstleister vor vielen Jahren war gruselig - aber PFIF hat uns mit Struktur und Fachkompetenz überzeugt."
Rosemarie Preyer
PFIF unterstützte GenID bei der Planung eines Forschungsprojekts zur Untersuchung der Immunantwort auf NTMs. Ziel ist es, anhand der T-Zell-Aktivität den Krankheitsverlauf besser einschätzen zu können. Forschungspartner sind unter anderem die Berliner Charité und das Institut für klinische Immunologie der Universität Leipzig mit Verbindungen nach Äthiopien.
PFIF begleitete GenID von der Projektidee bis zur Förderstrategie und half dabei, durch die komplexe Förderlandschaft zu navigieren.
Die Leistungen im Detail:
650.000 €
4 Jahre
„KMU-innovativ: Medizintechnik“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Dank PFIF konnte GenID nicht nur die Projektidee realisieren, sondern auch strategisch wachsen. Die Zusammenarbeit ermöglichte:
„Ohne die Unterstützung von PFIF und die öffentliche Förderung hätten wir wahrscheinlich zwei Drittel der bislang durchgeführten Forschungsprojekte nicht in Angriff genommen."
Rosemarie Preyer
Die langjährige Zusammenarbeit mit PFIF zeigt: Erfolgreiche Innovationsförderung braucht nicht nur den richtigen Antrag – sondern auch den richtigen Partner. PFIF ist für GenID ein unverzichtbarer Begleiter auf dem Weg zu medizinischer Innovation.
PFIF unterstützte die GenID GmbH bei der Realisierung eines Forschungsprojekts zur schnelleren und präziseren Diagnose von Nichttuberkulösen Mykobakterien (NTM). Die Begleitung umfasste die Entwicklung einer passgenauen Förderstrategie, die Erstellung förderfähiger Projektunterlagen sowie die erfolgreiche Antragstellung im Programm „KMU-innovativ: Medizintechnik“ des BMFTR.
Durch die strukturierte Beratung konnte das anspruchsvolle Vorhaben effizient geplant, förderfähig gestaltet und administrativ abgesichert werden. PFIF übernahm unter anderem die Ausarbeitung der Projektbeschreibung, das Management von Fristen und Dokumentationen sowie die kontinuierliche Abstimmung mit den zuständigen Förderinstitutionen.
Das Beispiel GenID verdeutlicht, wie professionelle Förderberatung die Umsetzung komplexer Forschungsprojekte beschleunigt und Unternehmen dabei unterstützt, ihre Innovationskraft langfristig zu sichern – gerade in einem dynamischen Markt wie der Infektionsdiagnostik.