Lambda Technology GmbH

Kombinierter NIR-UV-Strahler für industrielle Trocknungsprozesse

Lambda Technology entwickelte einen integrierten NIR-UV-Strahlers für Trocknungsprozesse nach dem Dual-Cure-Verfahren.

Entwicklung eines integrierten NIR-UV-Strahlers für Trocknungsprozesse nach dem Dual-Cure-Verfahren

Die Lambda Technology GmbH entwickelte im Rahmen eines ZIM-Einzelprojektes einen neuartigen, kombinierten NIR-UV-Strahler zur Trocknung von Farben, Lacken und Klebstoffen in einem Arbeitsschritt.

Ziel des Projekts war es, die Vorteile von NIR- und UV-Trocknungsverfahren in einer kompakten Einheit zu vereinen und so eine effizientere, energieoptimierte Trocknungslösung für industrielle Anwendungen zu schaffen.

Branche:

Strahlungs- und Trocknungstechnologie

Unternehmensgröße:

Mittelständisches Technologieunternehmen

Schwerpunkt:

Entwicklung von Systemen zur Trocknung und Aushärtung von Beschichtungen, Lacken und Klebstoffen

Herausforderung

Effiziente Kombination von NIR- und UV-Trocknung

Zur Trocknung und Aushärtung von Farben, Lacken und Klebstoffen im industriellen Bereich kamen bislang drei Verfahren zum Einsatz: die konventionelle Lufttrocknung, die Infrarot-Trocknung (NIR) sowie die UV-Trocknung.

Strahlenbasierte Verfahren bieten durch einen besseren Wärmeübergang deutlich kürzere Trocknungszeiten und damit eine höhere Produktionsleistung.
Je nach Material und Schichtdicke mussten NIR- und UV-Verfahren jedoch bisher in separaten Arbeitsschritten kombiniert werden, was zu längeren Produktionszeiten und einem erhöhten Energieverbrauch führte.

Lösung

Integration beider Trocknungstechnologien in einem System

Im Rahmen des Förderprojekts entwickelte die Lambda Technology GmbH einen integrierten NIR-UV-Strahler, der die Vorteile beider Verfahren in einem kompakten System bündelt.

Beide Strahlungsquellen befinden sich in einem gemeinsamen Gehäuse und können getrennt angesteuert werden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Trocknungs- und Aushärtungsprozesse sowohl nacheinander als auch gleichzeitig durchführen.
Alle erforderlichen Bauteile – etwa die Halterung der Hochleistungslüfter – können dabei unkompliziert im 3D-Druck hergestellt werden.

Die Kombination beider Strahlungstypen reduziert die Prozesszeit teilweise um die Hälfte und eröffnet damit neue Möglichkeiten zur Prozessoptimierung.

Förderprogramm

ZIM – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand

Fördersumme

128.000 €

Projektdauer

26 Monate

Die Zusammenarbeit mit PFIF

Marktreife Technologie mit internationaler Relevanz

Der kombinierte NIR-UV-Strahler weist internationale Alleinstellungsmerkmale auf und findet Anwendung bei Elektronikkomponentenherstellern, Tinten- und Lackproduzenten, Druckereien sowie Beschichtungsbetrieben.

Mit dem innovativen System konnte die Lambda Technology GmbH ihre Wettbewerbsposition weiter stärken und zusätzliche Marktanteile im In- und Ausland erschließen.

Die gewonnenen Projektergebnisse und Kompetenzen bilden zudem die Grundlage für weitere Produktentwicklungen und Innovationen des Unternehmens.

PFIF bietet Unternehmen eine ganzheitliche Beratung zu passenden Fördermitteln.

Ergebnisse

Nachhaltiger Erfolg durch Innovation

Das Förderprojekt führte zu einer deutlichen technologischen Weiterentwicklung und zu einer nachhaltigen Stärkung der Marktposition von Lambda Technology.

Durch die Verbindung zweier Trocknungsverfahren in einem Gerät konnte das Unternehmen nicht nur neue Anwendungsfelder erschließen, sondern auch den Energieverbrauch und die Prozesszeiten deutlich senken.

Die Projektergebnisse dienen heute als Basis für weitere Innovationen in der industriellen Trocknungstechnologie.

Mit PFIF zum Fördergeld

Verlässliche Begleitung von der Idee bis zum erfolgreichen Abschluss

Von der ersten Projektskizze über die Herausforderungen während der Corona-Pandemie bis hin zum erfolgreichen Abschluss konnte sich die Lambda Technology GmbH auf die kompetente Beratung und Unterstützung durch PFIF verlassen.

Während der Projektdurchführung entstandene Mehraufwände und Verzögerungen konnten durch eine kostenneutrale Laufzeitverlängerung um sechs Monate erfolgreich kompensiert werden.