Mumin, Bangladesh (*2004)

Mumin lebt mit seinen Eltern in äußerst armen Verhältnissen in Bangladesch im Projektgebiet „Bhaluka“, rund 80 km von der Hauptstadt Dhaka entfernt. Das Land ist extrem dicht besiedelt und wird immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht. Durch die Abholzung im Himalaja führen die Flüsse und Ströme, die sich quer durch das Land ziehen, immer mehr Wasser und überschwemmen das Land regelmäßig.

Bangladesch ist eines der ärmsten Länder der Welt. Rund 30 % der Bevölkerung und 48 % der Kinder unter fünf Jahren leiden an Unterernährung, nur ein Drittel der Familien haben Zugang zu sauberen Toiletten. Auch die Trinkwasserversorgung ist problematisch. Zwar haben die meisten Menschen Zugang zu Trinkwasser, aus dem Pyrit im Grundgestein löst sich allerdings giftiges Arsen und gelangt ins Grundwasser. Die Schulbildung ist meist mangelhaft, viele Bengalen sind Analphabeten. Für die Schulen wird zwar kein Schulgeld verlangt, die Kosten für Lernmittel und Schuluniformen sind aber für viele Eltern zu hoch. Insbesondere Mädchen bleiben eher als Arbeitskräfte zu Hause.

Im Rahmen des World Vision Projekts wurde der weitverbreiteten Mangelernährung durch Ernährungsseminare, landwirtschaftliche Schulungen und der Vergabe von speziellem Saatgut entgegengewirkt. Ebenso wurden die Familien in den Bereichen Gesundheit, Hygiene und Katastrophenvorsorge geschult. Im Bildungsbereich wurden den Kinder Unterrichtsmaterial und Schuluniformen bereitgestellt.

Mumin besucht die weiterführende Schule und unterstützt seine Eltern bei der Feldarbeit. In der Freizeit spielt er gerne Fußball und Cricket.

Die Familie von Mumin ist inzwischen in der Lage sich selbst zu versorgen, finanziell unabhängig und aus dem Projekt ausgeschieden.

Wir wünschen Mumin und seiner Familie weiterhin alles Gute und hoffen, dass sich sein Traum Arzt zu werden erfüllt.

 

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