Lisbeth, Peru (*2010)

Lisbeth ist das jüngste von vier Geschwistern und wurde ohne Fuß am linken Bein geboren. Die Familie lebt in ärmlichen Verhältnissen in einem Außenbezirk von Huaraz, Peru. Der Vater verdient als Taglöhner den Unterhalt für die Familie. Lisbeth braucht regelmäßig Physiotherapie und neue Prothesen, deren Kosten die finanziellen Mittel der Familie bei weitem übersteigen.

Im Gegensatz zu unseren anderen Patenschaften wird Lisbeth nicht über World Vision, sondern über den gemeinnützigen Verein von Freiwilligen MCP (Movimiento Christiano Para la Paz) unterstützt. Unsere kaufmännische Beraterin Marita Wendle engagiert sich seit vielen Jahren schon im Verein, der seit mehr als 30 Jahren geistig und körperlich behinderten Kindern und Jugendlichen in der Andenregion im Callejón de Huaylas Hilfe bietet. In Peru gibt es keine staatliche Krankenversicherung, medizinische Dienstleistungen müssen bar bezahlt werden. Da vielen Familien das Geld für die medizinische Behandlung fehlt, werden behinderte Kinder häufig als Bürde angesehen.

Durch die Unterstützung des Vereins konnte Lisbeth in Lima operiert werden und erhält mit jedem Wachstumsschub neue Prothesen. Lisbeth geht mittlerweile zur Schule und hat gelernt, mit ihrer Prothese umzugehen. Man sieht ihr beim Gehen und Herumtoben mit ihren Geschwistern ihre Behinderung nicht mehr an. Ihre Geschwister erhalten Schulmaterialien.

Frau Wendle besucht Lisbeth und ihre Familie regelmäßig in Peru und informiert uns über Lisbeths Gesundheitszustand. 

 

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