Chepundon Omin, Kenia (*2014)

Chepundon Omin lebt mit ihren Eltern und einer Schwester im Projektgebiet „Mondi“ im Westen Kenias, etwa 350 km von der Landeshauptstadt Nairobi entfernt. Das Gebiet ist anfällig für Naturkatastrophen wie Sturzfluten oder starke Hitze. Die meisten Familien leben von Ackerbau und Viehzucht. Durch die langen Trockenperioden sind sie gezwungen, als Nomaden mit ihrem Vieh auf der Suche nach Wasser und Weideflächen von Ort zu Ort zu. Bedingt durch Mangelernährung, fehlendem sauberen Trinkwasser und schlechter hygienischer Bedingungen breiten sich Krankheiten sehr schnell aus. Das stellt insbesondere ein Problem dar, da viele Menschen ihre Gesundheit lieber in die Hände von spirituellen Heilern geben, anstatt geschultes Gesundheitspersonal aufzusuchen. Auch die weibliche Genitalverstümmelung und Kinderehen sind ein großes Problem im Projektgebiet.

World Vision setzt sich dafür ein, den Menschen Zugang zu dringend benötigtem Trinkwasser durch den Bau von Brunnen und Wasserleitungen zu ermöglichen, und schult die Familien im Sinne der nachhaltigen Hilfe zur Selbsthilfe in modernen Anbau- und Viehzuchtmethoden. Zur Instandhaltung und Wartung der Brunnen werden Wasserkomitees gegründet. Auch die Bildungschancen für Kinder werden durch den Bau und die Sanierung von Grundschulen sowie die Bereitstellung von Schulmaterialien verbessert. Eltern werden über die Bedeutung von Bildung und die Vorteile von Schulmedizin aufgeklärt, die Gesundheitsinfrastruktur wird verbessert und der Zugang zu den Gesundheitszentren weiter ausgebaut.

Chepundon Omin spielt gerne mit Puppen. Ihre Eltern unterstützt sie im Haushalt durch Staub wischen.

Diese Webseite verwendet Cookies. Indem Sie unsere Webseite nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren ...