Angel Dario, Dominikanische Republik (*2006)

Angel Dario gehört zur Volksgruppe der Mulatten und lebt mit seinem Bruder und dem Vater im Projekt „Nueva Esperanza Dajabón“ in der Dominikanischen Republik. Dajabón zählt zu den ärmsten Regionen des Landes. Die Mehrheit der Einwohner lebt in einfachen Holzhütten mit Blechdächern. Die geringen Einkünfte der Eltern als Kleinbauern reichen oft nicht einmal zur Versorgung mit dem Nötigsten. Eine typische Familie besteht aus sechs Personen und hat ein Monatseinkommen von umgerechnet etwa 60 bis 100 €.

Im Projektgebiet gibt es weder funktionierende Wasserleitungen noch eine angemessene Müllentsorgung. Malaria oder das Dengue-Fieber, aber auch Atemwegserkrankungen bedingt durch die starke Umweltverschmutzung in den Städten sind weitverbreitete Krankheiten. Das staatliche Gesundheitssystem kann in den meisten Fällen nicht helfen, da es nicht richtig funktioniert.

Ziel des Projektes ist es, den Kindern einen guten Start ins Leben und ein unbeschwertes Aufwachsen zu ermöglichen. Dazu werden Familien in den Bereichen Hygiene und Erziehung, Unterstützung der Kinder in der Schule und bei der Beantragung von Geburtsurkunden und Papieren geschult. Müttern wird gezeigt, wie sie mit den lokal verfügbaren Lebensmitteln ihre Kinder ausgewogen ernähren können. Durch diese Maßnahmen haben sich bereits 53 % der zuvor unterernährten Kinder vollständig erholt, der Rest ist auf dem Weg der Besserung.

Angel spielt gerne Baseball und fährt gerne Fahrrad. Zuhause unterstützt er seinen Vater mit der Erledigung von Besorgungen. Sein Lieblingsfach in der Schule ist Mathematik, er liebt es allerdings auch zu lesen. Aktuell lernt Angel Englisch. Sein Berufswunsch ist es Ingenieur zu werden.

 

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