Referenzprojekt KEMS 4.0

Förderprojekt: Neuartige KEMS-Anlage zur Messung von Stoffdaten

KEMS 4.0 - Entwicklung einer neuartigen KEMS-Anlage zur Messung von Stoffdaten für neue Werkstoffe und chemische Prozesse

 

Die Projektpartner GHS Vakuumtechnik GmbH und die Hochschule Mannheim entwickeln eine revolutionäre Technologie zur Messung von Stoffdaten für neue Werkstoffe und chemische Prozesse.

 

Entwicklungsarbeiten der Firma GHS Vakuumtechnik GmbH und der Hochschule Mannheim

In einer Zusammenarbeit zwischen der GHS Vakuumtechnik GmbH und der Hochschule Mannheim wird unter Betreuung von PFIF eine revolutionäre Knudsen-Effusions-Massenspektrometrie-Anlage (KEMS-Anlage) entwickelt, um Dampfdrücke verschiedenster Werkstoffe zu messen. Hierdurch können neue Kenntnisse über die Zusammensetzung der Gasphase und deren Temperaturabhängigkeit sowie grundlegende thermodynamische Daten der Stoffe ermittelt werden. Diese sind für Werkstoffentwicklung maßgeblich.

KEMS-Anlagen sind aktuell am Markt nicht verfügbar. Lediglich Labormuster sind bekannt, die in verschiedenen Forschungsinstituten entwickelt und aufgebaut wurden. Ziel des innovativen FuE-Projektes der Partner ist die Entwicklung einer vollkommen neuen KEMS-Anlage, die den Stand der Technik weit übertrifft. Große Messbereiche, kompakte Maße der Anlage und die automatisierte Messung stellen wesentliche Ziele dar. Darüber hinaus steht die Realisierung einer anwenderfreundlichen Bedienungs- und Auswertesoftware im Fokus. Hierzu werden vollkommen neue Anlagenmodule und Vakuumkomponenten erforscht und entwickelt.

 

Beitrag des Förderprojektes zur Unternehmensentwicklung

Für das Unternehmen GHS ist es von enormer Bedeutung, innovative Entwicklungsvorhaben durchzuführen, um sich technologisch gegenüber seinen Wettbewerbern abzugrenzen. Genau dies gelingt dem Unternehmen GHS mit dem vorgestellten bahnbrechenden FuE-Projekt. Allein durch die Fördermittel wird ausreichend Liquidität geschaffen, um das Vorhaben in dem KMU gemeinsam mit dem Forschungspartner Hochschule Mannheim zielführend umzusetzen. GHS kann durch das Fördervorhaben als weltweit erstes Unternehmen eine neuartige KEMS-Anlage zur Messung von Stoffdaten für neue Werkstoffe und chemische Prozesse am Markt anbieten. Dies sichert und schafft Arbeitsplätze am Standort Deutschland.

 

Leistungen von PFIF zur Realisierung des Förderprojektes

PFIF begleitet das Projekt über die komplette Laufzeit und unterstützt GHS bei der Projektkoordination und -durchführung. Durch die Förderberatung werden eine reibungslose Abwicklung des Projektes und eine optimale Nutzung der Fördermittel für GHS erzielt. Die neue KEMS-Anlage hat bereits großes Interesse potenzieller nationalen und internationalen Kunden aus Industrie, Universitäten und Forschungseinrichtungen geweckt.

Herr Thomas Rompf, Geschäftsführer der GHS Vakuumtechnik GmbH, erläutert die Entscheidung zur Einbindung von PFIF wie folgt:

„Ein solches komplexes Förderprojekt erfordert unbedingt eine “übergeordnete Projekt-Leitung“, die ergänzend auch eine Koordinationsrolle und vor allem fachgerechte Protokollierung übernimmt. Im Firmenalltag sind gerade diese Dienstleistungen absolut notwendig, damit sich die Partner ausschließlich der kreativen und somit freien Ideenentwicklung widmen können. Auch kurzfristige Änderungen in der Förderlandschaft oder sinnvolle Ergänzungsmöglichkeiten wurden unmittelbar aufgezeigt und konnten ebenfalls genutzt werden.“

 

GHS Vakuumtechnik

 

                  Hochschule Mannheim

 

 

Das Projekt wurde auf technischer Seite von Dr. Judith Cudaj, auf kaufmännischer Seite von Katharina König betreut.

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