Referenzprojekt IFL-EliSpot

AID GmbH - Diagnosesystem zur Feststellung von Infektionsstadien

Diagnosesystem zur Feststellung von Infektionsstadien

 

Die Firma AID Advanced Imaging Devices GmbH entwickelt in einem geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekt ein neues diagnostisches Testsystem (Fluoreszenz-EliSpot-Reader).

 

Entwicklungsarbeiten der Firma AID Advanced Imaging Devices GmbH

Viele Infektionserkrankungen sind trotz immer besserer Analyseverfahren nur schwer eindeutig zu diagnostizieren: Insbesondere bleibt eine diagnostische Grauzone bei der Verlaufsprognose.

Mit dem im Rahmen des Förderprojekts neu entwickelten Fluoreszenz-EliSpot-Reader-System können nicht nur Einzelreaktionen nachgewiesen werden - neu am Ansatz ist der Nachweis von T-Zellen, die sowohl Interferon-γ als auch IL-2 sezernieren. Dies eröffnet ein weiteres diagnostisches Fenster mit zusätzlichen Aussagen, insbesondere eine Unterscheidung zwischen latenten und akuten Stadien. Die beispielhafte Erprobung beim Monitoring des Infektionsrisikos nach Transplantationen zeigte, dass eine verbesserte Überwachung und somit optimierte Therapie zur Bekämpfung der Infektion möglich ist.

Der neue IFL-EliSpot von AID konnte in der klinischen Validierung die aktiven Infektionsstadien rechtzeitig und eindeutig erkennen, um eine geeignete Therapie einzuleiten. Die Technologie lässt sich auch auf weitere Fragen der Infektionsdiagnostik und Impfüberwachung übertragen. Somit sind verbesserte Therapien oder Beurteilungen des Impferfolges möglich.

 

Beitrag des Förderprojektes zur Unternehmensentwicklung

Das neue Diagnose-System weist Alleinstellungsmerkmale auf, sodass AID mit diesem Angebot Marktführer im Bereich EliSpot-Analyzer ist. Damit wird die Stellung von AID am internationalen Markt als auch international der Biotechnologiestandort Deutschland gestärkt.

Das Projekt stärkte zudem das Innovationspotenzial der Firma AID und diente somit der Stärkung eines kleinen und mittleren Unternehmens (KMU). Erhebliche Umsatzzuwächse wurden erzielt und neue Arbeitsplätze geschaffen.

 

Leistungen der Fördermittelberater von PFIF zur Realisierung des Förderprojektes

PFIF übernahm die komplette Abwicklung der Förderung und konnte dadurch eine Teilfinanzierung des FuE-Projektes über einen nicht rückzahlbaren Zuschuss im Förderprogramm „KMU-innovativ“ des BMBF erreichen. Die Arbeiten von PFIF umfassten die komplette Förderbürokratie:

  • Förderanalyse und Auswahl des Förderprogramms
  • Das erfolgreiche Auswahlverfahren 
  • Die Ausarbeitung des Förderantrages 
  • Die dreijährige Projektabwicklung inklusive Projektprüfung.

Die Abschlussprüfung der Abrechnungen durch das Regierungspräsidium wurde erfolgreich bestanden und die korrekte Abwicklung testiert.

PFIF ermöglichte durch die Fördermittelberatung beim Förderantrag und der Projektabwicklung die Durchführung des Projektes in einem Umfang von insgesamt 713.442 €. Durch die optimale Aufgabenteilung zwischen Kunde und Berater wurden sowohl eine erfolgreiche Projektdurchführung und damit ein sehr erfolgreicher Vermarktungsstart nach Projektabschluss als auch eine optimale Finanzierung des Projektes über die Fördermittel erreicht.

 

                  

AID 

 

Das Projekt wurde auf technischer Seite von Michael Zahm, auf kaufmännischer Seite von Claudia Bauert betreut.

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