PFIF im mav Fachportal: Steuerrückzahlung für FuE-Projekte

PFIF im mav Fachportal zum Thema Steuerrückzahlung für FuE-Projekte
Presse - 7.4.2020

Die Anfang 2020 eingeführte steuerliche FuE-Zulage ermöglicht interessante neue Fördermöglichkeiten Ihrer Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Von den konventionellen Förderungen innovativer FuE-Projekte, beispielsweise durch nicht rückzahlbare Zuschüsse oder zinsverbilligte Darlehen, können bislang nur vereinzelt Unternehmen profitieren. Abhängig ist der Fördererfolg meist von Projektthema, Firmendaten und Standort. Insbesondere Start-Ups aber auch größere mittelständische Unternehmen (große KMU) passen häufig aufgrund ihrer Unternehmensdaten nicht in die klassischen Förderprogramme.

Auch die formale Ausgestaltung der Förderanträge stellt für viele Unternehmen eine hohe Hürde dar. Häufig sind sehr umfangreiche, detaillierte Antragsunterlagen vorzulegen, die Förderung ist meist vor Projektbeginn zu beantragen und die eigentliche Bewilligung der Gelder kann unter Umstände viele Monate Zeit in Anspruch nehmen.

Das neu eingeführte Forschungszulagengesetz bietet nun eine zusätzliche Fördermöglichkeit, die wir im neuen Artikel im mav Fachportal näher vorstellen.

Die FuE-Zulage wird auf die Steuerschuld angerechnet (bzw. ausgezahlt falls keine oder weniger Steuern gezahlt wurden) und wirkt sich im nächsten Steuerbescheid finanziell aus. Innovative Projekte können direkt gestartet werden, eine Beantragung der Gelder vor Projektstart ist in diesem Fall nicht notwendig. Die neue steuerfreie Zulage kann von allen in Deutschland steuerpflichtigen Unternehmen unabhängig ihrer Firmengröße beantragt werden. Eine fachliche Einschränkung der förderfähigen Themen besteht nicht. Auch sollen die Anträge im Vergleich zu den Vorgaben der konventionellen Förderprogramme kompakter und einfacher sein.

Die Förderquote ist mit 25 % der Personalkosten + Lohnnebenkosten im Vergleich zu einer klassischen Projektförderung recht gering. In den klassischen Zuschussprogrammen können zudem meist mehr Kostenblöcke, beispielsweise Gemeinkosten oder Materialkosten, gefördert werden. Eine Förderung in einem konventionellen Förderprogramm ist daher meist lukrativer.

Die genaue Auswahl des zum jeweiligen Forschungsvorhaben passenden Förderinstrumentes ist entscheidend für eine möglichst optimale Förderung aller Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. Wir empfehlen den sehr gut abgestimmten und projektierten Einsatz beider Instrumente - Zuschüsse und Zulagen.

 

 

Gerne unterstützen wir Sie hierbei mit unserer Erfahrung und prüfen in einer kostenfreien Erstanalyse Ihre Projektideen.

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