PFIF im Magazin Bänder Bleche Rohre (bbr) zur Forschungszulage

traditionell produzierende Unternehmen können vom Forschungszulagengesetz profitieren
Presse - 25.2.2020

Die neue steuerliche Förderung erleichtert auch traditionell produzierenden Unternehmen die Durchführung innovativer Projekte.

Viele Unternehmen verzichten auf Fördermittel, weil sie ihre Entwicklungsarbeiten in traditionell produzierenden Branchen wie beispielsweise der Umform- und Fügebranche für nicht innovativ genug oder den FuE-Charakter für nicht ausreichend erachten. Hier handelt es sich jedoch um einen Trugschluss!

Das seit Anfang 2020 geltende Forschungszulagengesetz bietet auch Unternehmen, die in konventionellen Förderprogrammen von EU, Bund und Ländern keine Förderanträge platzieren können, lukrative Fördermöglichkeiten und somit einen größeren finanziellen Spielraum für weiteres Unternehmenswachstum.

Die steuerliche Zulage muss ähnlich einer konventionellen Förderung, beispielsweise im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), inhaltlich beantragt werden. Wenn sich Deutschland an anderen EU-Ländern orientiert, die die steuerliche Förderung seit Jahren schon erfolgreich nutzen, werden der bürokratische Aufwand und auch die Innovationshöhe allerdings geringer ausfallen. Das Vorhaben muss dabei dennoch der Grundlagenforschung, der angewandten Forschung oder der experimentellen Entwicklung dienen, eine einfache Konstruktion zur Optimierung des Produktdesigns ist nicht ausreichend.

Als Faustformel rechnen wir damit, dass sich der bürokratische Aufwand ab vier Personen in Forschung und Entwicklung finanziell lohnen wird.

Das Forschungszulagengesetz bietet viele Vorteile, dennoch muss individuell geprüft werden, ob sich eine Förderung in einem konventionellen Förderprogramm als lukrativer erweist, auch wenn die Fördermittel dort als außergewöhnlicher Ertrag zu versteuern sind - bei der steuerlichen FuE-Förderung nicht. In klassischen Projektförderungen sind dafür in der Regel höhere Zuschussquoten möglich und es können neben Personalkosten auch weitere Kostenblöcke wie Material-, Reise- und Gerätekosten angesetzt werden.

Im Rahmen der steuerlichen Förderung werden lediglich FuE-Personalkosten (inklusive der Arbeitgeberleistungen zu den Sozialabgaben) mit 25 % gefördert, begrenzt auf 1 Mio. € pro Jahr und Firma.

Haben Sie in der Vergangenheit Fördermittel für Ihr Unternehmen beantragt? Wenn nicht, sollten Sie die Chance für Ihr weiteres Unternehmenswachstum nutzen.

 

 

Gerne prüfen wir in einer kostenfreien Erstanalyse Ihre Projektideen und unterstützen Sie bei der Auswahl der für Ihr Unternehmen und Forschungsvorhaben optimalen Fördermöglichkeit.

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