Neue Fördermöglichkeit für Entwicklungsprojekte

Beitrag PFIF in Automobilwoche vom 15.10.2019 - neue steuerliche Förderung
Presse - 17.10.2019

In der Automobilwoche haben wir am 15.10.2019 einen Beitrag zur angekündigten steuerlichen Förderung von Entwicklungsprojekten in Unternehmen veröffentlicht.

Deutschland zieht nach. Ab Anfang kommenden Jahres können auch deutsche Unternehmen in Forschung und Entwicklung anfallende Personalkosten rückwirkend steuerlich geltend machen. Diese Art der Forschungsförderung ist in den meisten EU-Ländern seit Jahren schon Teil der Förderlandschaft.

Großer Vorteil der neuen steuerlichen Förderung gegenüber der klassischen Projektförderung ist, dass innovative Projekte sofort begonnen werden können. Bei üblichen Förderungen durch Bund, Länder oder EU muss mit dem Projektstart bis zur Bewilligung der Mittel gewartet werden. Die Antragsunterlagen sind oft sehr umfangreich. Teilweise sind zweistufige Antragsverfahren vorgeschrieben, bei denen zunächst eine Projektskizze (üblicher Umfang 10 – 15 Seiten) vorgelegt werden muss. Der tatsächliche Antrag wird erst nach positiver Begutachtung der Skizze eingereicht. Das Begutachtungsverfahren kann sich über Monate hinziehen. Neu ist auch die im Gesetzentwurf vorgesehene Förderung von Projekten, die im Auftrag Dritter durchgeführt werden – sogenannte Auftragsentwicklungen.

Nachteil der steuerlichen Zulage ist die im Vergleich zur konventionellen Projektförderung geringere Förderquote. Der Bund fördert lediglich Personalkosten plus einem Aufschlag von 20 % für die Lohnnebenkosten, Material- oder Reisekosten sind ausgeschlossen.

Da auch eine Doppelförderung für ein FuE-Projekt ausgeschlossen ist, gilt es vor Projektstart genau zu prüfen, ob die Steuerzulage lukrativer ist als ein klassisches Zuschussprogramm. Besonders interessant ist, dass abgelehnte Zuschussprojekte im Rahmen der steuerlichen Förderung eine zweite Chance erhalten können.

Unabhängig vom ausgewählten Förderprogramm müssen die Projektkosten genau erfasst und den jeweiligen FuE-Projekten zugeordnet werden können. Lesen Sie mehr im vollständigen Online-Artikel.

 

Gerne prüfen wir in einer kostenfreien Erstanalyse Ihre Projektideen und unterstützen Sie bei der Auswahl und Beantragung der für Ihr Unternehmen und Forschungsvorhaben optimalen Fördermöglichkeit.

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