PFIF in der Creditreform-Zeitschrift zum Forschungszulagengesetz

Ein Vergleich zwischen Zuschuss und Zulage ist sinnvoll
Presse - 3.2.2020

In unserem neuen Artikel in der Creditreform-Zeitschrift werden die Möglichkeiten des neuen Forschungszulagengesetzes beschrieben.

An zwei Unternehmensbeispielen werden insbesondere die Vorteile bei kurzfristig zu realisierenden Forschungs- und Entwicklungsprojekten erläutert: Da die Forschungszulage rückwirkend (für Projekte mit Start nach der Veröffentlichung des Gesetzes) beantragt werden kann, bestehen Vorteile gegenüber den bisher bekannten FuE-Fördermitteln in Form von Land, Bund oder EU. Diese Zuschüsse sind oft mit einem hohen bürokratischen Aufwand in der vorherigen Beantragung und der Abwicklung verbunden. Die steuerliche Förderung soll deutlich einfacher sein und vor allem FuE-intensiven Unternehmen zugute kommen. Die genaue Umsetzung und Abwicklung dieser Förderung durch die zuständigen Ministerien steht aktuell jedoch noch nicht fest.

In der Ausgabe 02.2020 des Creditreform Magazins wurde Herr Zahm zur seit 01.01.2020 geltenden steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung befragt: "Von der neuen Förderung werden wahrscheinlich viele Unternehmen profitieren, die bisher keine finanziellen Mittel erhalten haben." Dies betrifft vor allem Unternehmen, die schnell reagieren müssen, aber auch Unternehmen, die nach EU-Definition zu groß für den Mittelstand sind. Diesen Unternehmen ermöglicht die neue Förderung eine Stärkung ihrer innovativen Tätigkeiten und kann somit einen Beitrag zur Standortsicherung und zum künftigen Wachstum leisten. Dies zeigen auch die Unternehmensbeispiele von HJS und Seca im Artikel.

Da die Förderquote von 25 % auf die FuE-Personalkosten (inklusive der Arbeitgeberleistungen zu den Sozialabgaben) allerdings im Vergleich zu klassischen Förderprogrammen gering ist, lohnt sich eine genaue Analyse und Ermittlung der optimalen Finanzierung. Bei der Vergabe von FuE-Aufträgen können 60 % der Kosten von der Steuerlast reduziert werden.

Eine Doppelförderung von Kosten ist ausgeschlossen, daher gilt es für jedes Forschungs- und Entwicklungsvorhaben genau zu prüfen, was der optimale Weg ist. Ein Vergleich mit dem Mittelstandprogramm ZIM verdeutlicht die Vorteile von Zuschüssen, die deshalb immer erste Wahl sein sollten. Die steuerliche Förderung kann hier jedoch hervorragend ergänzen und so die Innovationskraft stärken.

 

 

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