PFIF erläutert die Forschungsförderung in Markt & Technik

Eine genaue Prüfung der optimalen Förderung ist notwendig
Presse - 18.2.2020

Im Magazin Markt&Technik gibt Herr Zahm Tipps zur Auswahl der optimalen Förderung für Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Mit dem Forschungszulagengesetz existiert seit Jahresbeginn neben der bewährten Projektförderung durch Bund, Länder oder EU ein weiterer Ansatz zur Förderung innovativer Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Sowohl die steuerliche Förderung als auch die Projektförderung bieten für Sie je nach Ausgangslage (Unternehmensgröße, geplanter Projektumfang und -start usw.) diverse Vor- aber auch Nachteile, die vor Beantragung der Förderung genau zu prüfen sind. Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen.

In den klassischen Förderprogrammen sind die in der Regel sehr umfangreichen Förderanträge vor Projektbeginn einzureichen. Die abschließende Prüfung der Unterlagen und Bewilligung der Fördermittel kann mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Im Rahmen der neuen steuerlichen Förderung können Sie Ihre Projekte direkt starten, was den schnellen Entwicklungszyklen der Wirtschaft entgegenkommt. Die nachvollziehbar dokumentierten Personalausgaben für Forschung und Entwicklung können rückwirkend nach Ende des Geschäftsjahrs geltend gemacht werden.

Ein Nachteil der steuerlichen Förderung ist allerdings die im Vergleich zur Projektförderung deutlich geringere Zuschussquote; der Bund fördert nur die FuE-Personalkosten (inklusive der Arbeitgeberleistungen zu den Sozialabgaben) mit 25 % (Achtung: im Artikel wurden vom Redakteur nur mit 20 % Zuschuss gerechnet), nicht jedoch Material- oder Reisekosten. Bei der Vergabe von FuE-Austrägen werden werden dabei nur 60 % der Kosten angesetzt.

In klassischen Projektförderungen können Sie deutlich höhere Zuschussquoten von bis zu 60 % der Kosten beantragen und weitere Kostenblöcke, wie Gemeinkosten, ansetzen. Im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) werden beispielsweise "sonstige projektbezogene Kosten" (Kosten neben Personal-Brutto) pauschal mit 100 % der Personalkosten angesetzt.

Für mittelständische Unternehmen ist daher oftmals eine klassische Projektförderung lukrativer. Größere Unternehmen oder entwicklungsstarke Start-Ups können dagegen mehr von der steuerlichen Zulage profitieren. Bei kleineren Unternehmen könnte die steuerliche Förderung ein alternativer Weg sein, wenn keine Zuschüsse möglich sind.

Für Sie besonders interessant ist somit, dass in der steuerlichen Förderung auch Projekte beantragt werden können, die in konventionellen Projektförderungen nicht platziert werden konnten - insbesondere da die Abrechnung jährlich rückwirkend erfolgt.

Eine umfassende Prüfung und Auswahl Ihrer Förderungsmöglichkeiten ist entscheidend.

Sie erhalten von uns im Rahmen einer kostenfreien Erstanalyse eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene qualifizierte Förderberatung. Diese ist ein erstklassiger Erfolgsfaktor zur Auswahl und Beantragung der besten Finanzierung Ihrer innovativen FuE-Projekte.

 

 

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