Vorteile professioneller Förderberatung

Vorteile professioneller Förderberatung
PFIF-Blog - 31.1.2019

Die häufigste Frage, die unseren technischen Berater_innen beruflich und privat gestellt wird, ist: Wer braucht bitte eine externe Beratung?! Kann man das nicht alles selber?!

 

Die Antwort?

Eine Förderung ist wie eine Steuererklärung: Klar kann „man“ so etwas auch selbst – schneller, einfacher und oft erfolgreicher geht es dennoch mit der/m Steuerberater_in. Oder eben der/m Förderberater_in. Außerdem beginnt unsere Arbeit meistens nicht erst dann, wenn die Projektidee schon komplett und der Projektplan geschrieben ist. Eigentlich sind wir eher Innovationsberater_innen – mit viel Ahnung von Förderung!

 

Dazu sagt Markus Oehrle – SMS Maschinenbau GmbH:

Auch wenn der Förderberater nicht notwendig ist – in unserem neuesten Projekt zur Entwicklung einer Werkzeugmaschine arbeiten wir seit der Definition der ersten Projektidee mit PFIF zusammen – und ohne diese Beratung wäre das Projekt nie in diesem Umfang realisiert worden! Natürlich wollen wir weiter von unserer Beraterin begleitet werden!

 

Warum entscheidet sich unsere Kundschaft konkret für eine externe Beratung?

Analog zur Anzahl der Steuerparagraphen, die für die Steuererklärung beachtet werden müssen, ist die Anzahl parallellaufender Förderprogramme und Fördergeber riesig – und praktisch keine zwei Förderprogramme sind exakt identisch. Weil natürlich auch nicht jede Projektidee im Rahmen jedes Förderprogramms realisiert werden kann, steht am Anfang eines F&E-Projekts, für das eine Finanzierung durch Förderung akquiriert werden soll, die Recherche:

  • Wie gut ist meine Projektidee im Vergleich zum Stand der Technik?
  • Brauche ich Kooperationspartner? Wo finde ich die?
  • Wie groß ist mein Finanzbedarf? Welche Kosten erwarte ich?
  • Muss ich Unteraufträge vergeben?
  • Welches Programm ist nun für die konkrete Kombination aus Projektidee und Rahmenbedingungen wie Zeitplanung, Projektstart, Finanzbedarf, Unternehmenssituation und Partnerkonstellation am besten geeignet?
  • Müssen dabei Termine eingehalten werden?
  • Wie muss der Antrag aussehen? Einstufiges oder Zweistufiges Verfahren?
  • Brauche ich noch Unterlagen von Mitarbeitern, der Bank oder aus der Unternehmensgruppe?
  • Wie lange dauert so etwas?

 

Und natürlich auch:

  • Wo liegen die Fallstricke im Antragsverfahren?
  • Was passiert, wenn ich das Projektziel nicht erreiche?!

 

Danach müssen Informationen zusammengetragen, Arbeitspläne erstellt, Projektbeschreibungen verfasst und Antragsformulare ausgefüllt werden – Arbeiten, die im Tagesgeschäft oft und gerne zurückgestellt werden oder beinahe zwangsläufig zusätzlich in Überstunden durchgeführt werden.

Nach der Einreichung und Bewilligung des Antrags muss das Projekt gegenüber dem Projektträger auch dokumentiert und Förderbeträge abgerufen werden. Die vierteljährlichen Zahlungsanforderungen, Zwischen- und Abschlussberichte sowie gegebenenfalls Änderungsanträge werden im Aufwand oft unterschätzt – sind jedoch essentiell wichtig, weil sie vom Projektträger auch nach dem Abschluss der Projekte in Prüfungen vor Ort gegebenenfalls genau in Augenschein genommen werden. Hier droht im schlimmsten Falle bei unvollständiger Dokumentation der Unterlagen eine schmerzhafte Rückforderung. Ein Risiko, das schon einige Unternehmer abgeschreckt hat!

 

Was sind die Vorteile einer Zusammenarbeit?

Kurz gesagt: Immer dann, wenn eine neue Idee im Unternehmen umgesetzt werden soll, ist die/der erste Ansprechpartner_in die/der Innovationsberater_in von PFIF. Das betrifft natürlich in erster Linie Forschungs- und Entwicklungsprojekte – aber auch Investitionsprojekte oder Zulassungs- und Markteinführungsprojekte werden unter bestimmten Umständen von PFIF begleitet, und zwar von der Projektidee am Anfang bis zum Projektende – und darüber hinaus bei der Prüfung abgeschlossener Projekte.

 

Wie?

Am Anfang steht die Förderanalyse: Eine unverbindliche Bewertung der Projektidee im Hinblick auf Stand der Technik, Umsetzungsmöglichkeiten und -Voraussetzungen – zusammen mit einem exemplarischen Zeitplan zur Realisierung des Projekts und kurzfristigen ersten Schritten zur Vorbereitung. Das umfasst gegebenenfalls die Suche von Kooperationspartnern, die Realisierung von Demonstratoren oder Patentrecherchen.

Auch hier unterstützen wir gern: Durch die Vorbereitung von Kurzskizzen, Assistenz bei Patentrecherchen oder die Vermittlung von Kontakten. All dies steht meist im Vorfeld einer endgültigen Entscheidung für – oder eben gegen – ein Projekt. Die schriftliche Analyse hilft bei der Risikobewertung und Strategieplanung.

Die/der PFIF-Berater_in empfiehlt ein passendes Förderprogramm – und hat auch alle Informationen zu Voraussetzungen, Termine, den Zeitplan zur Antragsstellung und Projektrealisierung sowie kritischen Punkten und Fallstricken. Auch die Vorbereitung der Antragsunterlagen kann deutlich beschleunigt werden, wenn nur Informationen bereitgestellt werden müssen – den nervigen Rest übernimmt PFIF!

Auch während des Projekts steht das PFIF-Team zur Verfügung und unterstützt bei der Dokumentation, bei der Erstellung von Berichten und beim Projektcontrolling – der vierteljährliche Abgleich von Soll- und Ist-Stand des Projekts ermöglicht oft, rechtzeitig das Projektziel nachzujustieren oder eine sinnvolle Änderung des Projektplans mit dem Fördergeber abzusprechen.

 

Eine Projektprüfung erscheint bei Zusammenarbeit mit PFIF deutlich weniger drohend:

Durch die fortlaufende Betreuung kann man sicher sein, dass die Dokumentation vollständig, alle Berichte ordnungsgemäß erstellt und die Unterlagen auch greifbar sind. Natürlich begleitet die/der PFIF- Berater_in eine solche Prüfung auch persönlich vor Ort.

Zusammengefasst kann sich das Unternehmen so auf das wesentliche Konzentrieren – die Arbeiten im F&E-Projekt. Für alles andere gibt es PFIF.

 

Was bedeutet das langfristig? Für Unternehmen und Berater_in?

Je besser sich die Ansprechpartner_innen im Unternehmen und Berater_in kennen, je besser gelingt auch die Zusammenarbeit. Dies betrifft nicht nur ein einzelnes Projekt: In der Regel kennen die PFIF- Berater_innen nicht nur das aktuelle Projekt des Unternehmens genau, sondern haben im Rahmen der regelmäßigen Gespräche und Analysen auch mittel- und langfristige Entwicklungsziele besprochen.

Werden nun neue Förderprogramme entwickelt, die genau zur Unternehmensstrategie passen, werden PFIF-Berater_innen sofort tätig. Sie kontaktieren alle Ansprechpartner_innen, die davon eventuell profitieren könnten. „Verpasste Chancen“, die man drei Tage zu spät entdeckt, sind so Vergangenheit.

Bei vielen Unternehmen ergibt sich die nächste Projektidee ganz natürlich im Gespräch mit der/dem PFIF-Berater_in über laufende und abgeschlossene Projekte. So entsteht Stück für Stück aus einer ersten Projektidee eine Innovationsstrategie – und das erste Projektteam, das zusammen ein Entwicklungsprojekt durchführte, ist nicht nur bei einem Unternehmen inzwischen die F&E-Abteilung – oft mit mehr als zehn oder sogar mehr als zwanzig Mitarbeiter_innen.

Wer so entwickelt, entwickelt natürlich nicht nur Produkte, Dienstleistungen und Verfahren, sondern auch das Unternehmen weiter: Aus dem kleinen Zwei-Mann-Betrieb wird ein großes Unternehmen wird ein Betrieb mit deutlich über 100 Mitarbeiter_innen.

 

Langfristig bedeutet die Zusammenarbeit mit einer externen Fördermittelberatung daher: Innovation und Wachstum fürs Unternehmen!

 

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an.

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