Steuerliche Förderung von FuE nun auch vom Bundesrat beschlossen

steuerliche Förderung von FuE in Unternehmen beschlossen
PFIF-Blog - 2.12.2019

Das Forschungszulagengesetz wurde in der Sitzung am 29.11.2019 vom Deutschen Bundesrat beschlossen. Damit ist klar, dass die steuerliche Entlastung innovativer Unternehmen ab Januar 2020 startet.

Unternehmen, die eigene Personalkosten in Forschung und Entwicklung (FuE) investieren oder entsprechende Aufträge vergeben, können pro Jahr max. 500.000 € steuerlich geltend machen (entspricht 25 % von max. 2 Mio. € Kosten). Die FuE-Personalkosten werden hier, bezogen auf die förderfähigen Projektstunden, mit den Arbeitslöhnen der Mitarbeiter (inkl. AG-Anteilen an den Sozialabgaben) berechnet. Bei der Auftragsforschung fließen 60 % der Kosten in die Berechnung ein.

Gemäß Gesetzesbeschluss müssen die Projekte mindestens einer der Kategorien Grundlagenforschung, industrielle Forschung oder experimentelle Entwicklung zugeordnet werden. Projektstart muss nach Inkrafttreten des Gesetzes sein.

Eine Doppelförderung ist jedoch ausgeschlossen, so dass die Projekte nicht bereits von Ländern, Bund oder EU gefördert werden dürfen.

 

Update

Im Juni 2020 wurde die Obergrenze der steuerlichen FuE-Zulage im Rahmen des "Corona-Konjunkturpakets" auf 1 Mio. € aufgestockt (max. 4 Mio. € Kosten).

 

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