Digitalisierung

Digitalisierung
PFIF-Blog - 7.2.2019

Der Begriff Digitalisierung (von Geschäftsprozessen, Produktionsprozessen etc.) hat in den letzten Jahren eine inflationäre Anwendung gefunden.

 

Was muss der Mittelstand für die Digitalisierung, z.B. von Geschäftsprozessen tun?

Was tatsächlich unter Digitalisierung zu verstehen ist, kann manchmal nur schwer nachvollzogen werden. Die Begriffe werden teilweise sehr unterschiedlich gebraucht.

Konkrete Umsetzungen finden sich beispielsweise im Produktionsumfeld. Hier wurden unter dem Begriff „Industrie 4.0“ schon vielfältige Innovationen entwickelt.

Spannende Ergebnisse erbrachte beispielsweise das von PFIF betreute Projekt „MiMik - Der Mensch im Mittelpunkt des KMU-Netzwerks im Kontext der Industrie 4.0“ – www.projekt-mimik.de, in dem grundlegende Rahmenbedingungen erarbeitet wurden, wie digitale Technologien im Produktionsumfeld von KMU‘s unter Berücksichtigung der Mitarbeiter umgesetzt werden können.

Es ist oft zu lesen, dass „digitale Technologien gerade für kleine und mittlere Betriebe enorme Chancen bieten“, auf der anderen Seite darf man aber nicht vergessen, dass Digitalisierung per se kein Selbstzweck sein darf. Grundsätzlich ist immer aus der konkreten Kundennutzensicht zu prüfen, was sinnvoll ist.

Digitale Technologien im Unternehmen einzuführen erfordert sehr oft hohe Investitionen, so dass eine Kosten-/Nutzenbewertung unabdingbar ist. In vielen Projekten konnte auch gezeigt werden wie wichtig es ist, die Mitarbeiter in diese Veränderungsprozesse im Unternehmen aktiv mit einzubinden.

In der technischen Umsetzung vieler Projekte zeigte sich darüber hinaus, dass die Digitalisierung heute noch mit erheblichen Problemen kämpft, angefangen von unterschiedlichen Schnittstellen und Medienbrüchen, über heterogene Datenformate bis hin zu Sicherheitsaspekten von Transaktionsprozessen.

Wenn Ihr Unternehmen die Server noch nicht in die Cloud verlagert hat gehören Sie also noch nicht zum alten Eisen!

  • Wichtig ist aber, aktiv die Möglichkeiten digitaler Technologien zu beobachten und unter Berücksichtigung der Kundenanforderungen im eigenen Unternehmen zu bewerten.

 

Dieser Prozess kann aktiv durch ein gefördertes Projekt unterstützt werden und so Ihr Unternehmen weiterbringen.

Gerne stehen wir Ihnen bei diesem Thema mit unserer Erfahrung zur Seite

 

Die Bandbreite reicht von dem aktuell neu aufgelegten Förderprogramm der KfW mit dem ERP-Digitalisierung-und Innovationskredit, der sich im Wesentlichen für Investitionen oder die Vernetzung von ERP- und Produktionssystemen oder für den Aufbau digitaler Plattformen etc. eignet, bis zur Förderung konkreter Entwicklungsprojekte z. B. neuer digitalisierter Geschäftsprozesse.

Hier eignen sich das Mittelstandsprogramm ZIM und das Programm KMU-innovativ.

In Baden-Württemberg können Unternehmen sogar von einem 50% Zuschuss profitieren (max. 10.000 EUR), wenn sie in digitale Technologien investieren. Die Digitalisierungsprämie erhalten ausschließlich KMU.

 

Es sind viele Informationen zum Thema Digitalisierung verfügbar.

Eine gute Übersicht finden Sie auf den folgenden Webseiten bzw. der Broschüre des BMWI:

 

Wünschen Sie weitere Förderinformationen?

Dann sprechen Sie uns bitte für eine kostenlose und unverbindliche Förderanalyse an:

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Telefon: 07821 92389-0 / Kontaktformular

Weitere PFIF-News

Erfahren Sie immer die aktuellsten Informationen zu Fördermittel- & Finanzierungsmöglichkeiten.

Steuerliche Forschungsförderung nimmt Hürde im Kabinett

Das Bundeskabinett stimmt neben der klassischen Projektförderung der steuerlichen Förderung von Forschungsprojekten in innovativen Unternehmen zu.

weiterlesen

Steuerliche Förderung als neues Modell für Deutschland

Idee und Realität - das Thema steuerliche Förderung wurde im Verlauf des letzten Jahres sehr intensiv diskutiert.

weiterlesen

Diese Webseite verwendet Cookies. Indem Sie unsere Website nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.