Förderung von Projekten zur Verringerung der Risiken durch Wasser-Extremereignisse

Förderung von FuE-Projekten zum Thema Wasser-Extremereignisse
Fördermittel-News - 5.2.2020

Innovative FuE-Projekte zum Management hydrologischer Extreme sollen die Risiken durch Wasser-Extremereignisse verringern und einen Beitrag zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele leisten.

Aufgrund des Klimawandels ist auch in Deutschland zukünftig vermehrt mit Extremereignissen wie Starkregen, Hochwasser und Dürreperioden zu rechnen. Überschwemmungen aber auch lange Hitzeperioden haben schwerwiegende Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Wasserversorgung.

Das BMBF fördert im Rahmen der Richtlinie "Wasser-Extremereignisse" Vorhaben zur Verringerung der Folgen hydrologischer Extreme und zur Entwicklung geeigneter Gegenmaßnahmen.

 

Was wird gefördert?

Entwicklung neuer Verfahren, Konzepte und Strategien und deren pilothafte Umsetzung für ein integratives und transdisziplinäres Management von Wasser-Extremereignissen in folgenden Themenbereichen:

  • Digitale Instrumente für Monitoring, Analyse, Vorhersage und Kommunikation
    • Weiterentwicklung von Informations- und Frühwarnsystemen: intelligente Instrumente für eine effektive Krisenkommunikation zwischen Akteuren im Ereignisfall.
    • Verbesserung der Steuerung und Regelung des gesamten urbanen Regenwassersystems durch optimierte Datenerfassung, -übermittlung und –verarbeitung.
  • Risikomanagement gegensätzlicher hydrologischer Extreme
    • Anpassung und Weiterentwicklung technischer Maßnahmen zur Speicherung und Bewirtschaftung überschüssigen Wassers für eine Nutzung in Wassermangelsituationen.
  • Urbane extreme Wasserereignisse
    • Entwicklung widerstandsfähiger und nachhaltiger urbaner Wasserinfrastrukturen (Sicherstellung der Wasserver- und Abwasserentsorgung auch unter Extrembedingungen, verbesserte Systeme zur Regenwasserableitung im Zusammenhang mit dezentralem Regenwassermanagement).

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden ausschließlich Verbundprojekte von folgenden Akteuren:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,
  • inbesondere KMU,
  • Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen,
  • Einrichtungen von Bund, Land, Kommune,
  • Verbänden oder
  • gesellschaftliche Organisationen.

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Personal-, Reise- und Sachkosten sowie Geräteinvestitionen, die für Unternehmen mit bis zu 50 % gefördert werden.

Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert. Bei nicht­wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

 

Zum Ablauf - Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze im Umfang von maximal 10 Seiten eingereicht wird.

Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag eingereicht.

Der nächste Termin zur Vorlage von Projektskizzen ist der 29. Juli 2020.

Projektskizzen können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

 

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