Sonderförderprogramm zur Entwicklung von Impfstoffen gegen SARS-CoV-2

Förderung von Forschung und Entwicklung dringend benötigter Impfstoffe gegen SARS-CoV-2
Fördermittel-News - 24.6.2020

Die Förderung der Entwicklung von sicheren und effektiven Impfstoffen soll die Eindämmung der COVID-19-Pandemie ermöglichen.

Als starker Forschungs- und Entwicklungsstandort hat sich Deutschland zum Ziel gesetzt, bis Ende 2021 einen wirksamen Impfstoff in ausreichender Kapazität zur Verfügung stellen zu können. Im Rahmen des aktuellen Sonderförderprogramms werden besonders aussichtsreiche Ansätze der Impfstoffentwicklung in deutschen Forschungseinrichtungen und Firmen auf Basis bestehender vielversprechender Voruntersuchungen mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen finanziell unterstützt.

 

Was wird gefördert?

Die Bereitstellung eines Impfstoffes soll durch die Förderung klinischer Prüfungen, den Ausbau der Studienkapazitäten sowie den Aufbau von Produktionskapazitäten für ausgewählte Impfstoffkandidaten beschleunigt werden. Dafür sollen ausdrücklich auch mehrere technologische Ansätze verfolgt und besondere Zielgruppen wie Gesundheitspersonal in die Studien eingeschlossen werden.

Förderfähig sind Projekte, die alle folgenden Aspekte umfassen:

  • Die klinische Entwicklung von Impfstoffkandidaten gegen SARS-CoV2 in den Phasen I bis III, wenn die präklinische Entwicklung weit fortgeschritten ist, und die klinische Prüfung vor dem 15.11.2020 beginnen kann.
  • Der Auf- bzw. Ausbau von Herstellungs- und Abfüllkapazitäten am Produktionsstandort Deutschland.
  • Die Ausweitung der Kapazitäten der klinischen Prüfung, insbesondere durch den Einschluss zusätzlicher Probanden in klinische Prüfungen der Phasen II und III.

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden

  • Forschende pharmazeutische und biotechnologische Unternehmen, die Einzelvorhaben (in deren Rahmen auch Unteraufträge vergeben werden können) durchführen.

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse auf Basis der Richtlinie zu Beihilfen für COVID-19 betreffende Forschung und Entwicklung gewährt.

Die Einzelvorhaben werden je nach Charakter der Arbeiten mit einer Förderquote von bis zu 80 %
(95 % bei Kooperation mit europäischen Partnern) gefördert.

Die Auszahlung der Mittel erfolgt in mehreren Tranchen, wobei die erste Zahlung zu Projektbeginn erfolgt und alle weiteren Raten auf Basis der Meilensteinplanung (beispielsweise zum Abschluss der Phasen I, IIa und IIb der klinischen Prüfung) ausgezahlt werden.

 

Zum Ablauf - Einstufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein einstufiges Antragsverfahren, in dem ab sofort und fortlaufend Anträge eingereicht werden können.

Der Antrag umfasst je eine Vorhabensbeschreibung in deutscher und englischer Sprache sowie einen formalen Antrag mit AZK-Formular über das Portal Easy-Online.

Die Anträge werden fortlaufend begutachtet, sodass eine Bewilligung auch vor Ende der Einreichungsfrist erfolgen kann.

Der letzte Termin zur Vorlage förmlicher Anträge ist der 15.07.2020.

Anträge können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

 

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