Mensch-Technik-Interaktion für digitale Souveränität

Mensch-Technik-Interaktion für digitale Souveränität
Fördermittel-News - 9.4.2019

Das BMBF fördert Innovationen der MTI, die Nutzende befähigen, zu verstehen, welche Daten und Datenverknüpfungen die jeweiligen Systeme prinzipiell erfassen, verarbeiten, kombinieren und weiterleiten können.

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden Projekte, die einen oder beide der folgenden Schwerpunkte adressieren:

  • Entwicklung neuer digitaler Interaktionsformen, um den selbstbestimmten und reflektierten Umgang mit Daten und digitalen Technologien nutzerfreundlich zu gestalten. Hierzu müssen neue Formen der Interaktion zwischen Mensch und Technik entwickelt werden, um das Verständnis und die Kontrolle über die Datennutzung zu gewährleisten.
  • Gestaltung von lernförderlichen Mensch-Technik-Dialogen, welche die Kompetenz des Menschen in der Nutzung digitaler Systeme und Medien stärken. Dazu gehören auch die Vermittlung eines souveränen Umgangs mit relevanten Sicherheitsaspekten sowie die kritische Auseinandersetzung mit möglichen Risiken. Dies soll durch neue adaptive Lehr- und Lernsysteme geschehen.

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden folgende Institutionen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
  • Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
  • Vereine und Verbände

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Personal-, Material-, Investitions- und Reisekosten sowie Kosten für Unteraufträge, die für Unternehmen mit bis zu 50 % gefördert werden.

Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert. Bei nicht wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

 

Zum Ablauf - einstufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze im Umfang von 20 Seiten eingereicht wird.

Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag eingereicht.

 

Termin:

Der nächste Termin zur Vorlage von Projektskizzen ist der 03.06.2019.

Projektskizzen können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

 

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