Kleine Patienten, großer Bedarf

Kleine Patienten, großer Bedarf − Medizintechnische Lösungen für eine kindgerechte Gesundheitsversorgung
Fördermittel-News - 20.11.2018

Medizintechnische Lösungen für eine kindgerechte Gesundheitsversorgung.

 

Medizintechnische Lösungen und Hilfsmittel für Minderjährige sind aufgrund der unterschiedlichen Entwicklungs- und Wachstumsprozesse abhängig der jeweiligen Altersgruppe zu gestalten, sodass die Zielmärkte entwickelter Produkte klein sind. Weiter gestalten sich Zulassungsprozesse schwierig. Aufgrund dieser Herausforderungen werden Innovationen in diesem Bereich gefördert.

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden industrieorientierte FuE-Verbundprojekte, die innovative Lösungsansätze zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Kindern erforschen und an einem konkreten Patientennutzen ausgerichtet sind. Beispiele für medizintechnische Lösungen sind

  • an das kindliche Wachstum anpassbare Hilfsmittel wie mitwachsende Prothesen,
  • maßgeschneiderte Lösungen wie größenoptimierte Herzunterstützungssysteme oder
  • integrierte Lösungen, die physische und psychische Randbedingungen bei Kindern berücksichtigen.

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden folgende Institutionen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
  • Hochschulen
  • Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
  • Forschende Kliniken

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die für Unternehmen mit bis zu 50 % gefördert werden.

Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sowie Behörden werden mit bis zu 100 % gefördert. Die Verbundförderquote soll 65 % nicht überschreiten.

Bei nicht wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

 

Ablauf – Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze im Umfang von bis zu 10 Seiten eingereicht wird. Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag eingereicht.

 

Termin:

Der nächste Termin zur Vorlage von Projektskizze ist der 31.03.2019.

Projektskizzen können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

 

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