Intelligente IKT-Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie

Förderung von FuE-Projekten zum Thema Elektromobilität
Fördermittel-News - 12.2.2020

Elektromobilität kann das hohe Verkehrsaufkommen in Deutschland zwar nicht verringern, aber einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung der Verkehrsbelastung und zum Umweltschutz leisten.

Im Rahmen des Technologieprogramms „IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie“ werden entsprechend auf Informations- und Kommunikationstechnik basierende Innovationen im Bereich Fahrzeugtechnik, wirtschaftliche Flotten- und Logistikkonzepte sowie Lade-, Kommunikations- und Plattformtechnologien gesucht. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung und Erprobung von Systemansätzen, bei denen Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird.

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden im vorwettbewerblichen Bereich liegende Verbundprojekte aus Wirtschaft und Wissenschaft, die lokal oder regional sichtbar in vorhandene Infrastrukturen eingebettet werden.  

Die Verbundprojekte sollten aus mindestens drei bis in der Regel sieben geförderten Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie ggf. weiteren, nicht geförderten, assoziierten Partnern (z. B. Multiplikatoren oder Kommunen) bestehen.

Gefördert wird die Entwicklung von IKT-basierten Elektromobilitäts-Lösungen für:

  • Gewerbliche Logistik- und Lieferkonzepte für den öffentlichen Raum (alle Fahrzeugklassen)
  • App- oder Plattform-basierte Konzepte zur Digitalisierung der Mobilität im öffentlichen und individuellen Bereich
  • Verkehrsträger-übergreifende Sharing-Systeme, die den Umstieg vom Individualverkehr hin zum Öffentlichen Personenverkehr (ÖPNV) vereinfachen
  • Wirtschaftliche Betriebskonzepte zum Ausgleich der Kostennachteile bei der Beschaffung elektromobiler Fahrzeuge (z. B. Mehrfachnutzungs-Konzepte oder neue Dienstleistungen)
  • In Energienetze eingebundene Flotten zur Bereitstellung von Netzdienstleistungen
  • Eine attraktive und bezahlbare Mobilitätsversorgung der Bevölkerung in ländlichen Räumen, die insbesondere die Bedürfnisse nur eingeschränkt mobiler Bevölkerungsschichten berücksichtigt
  • Neue Mobilitätslösungen, die hoch-automatisierte und autonome Fahrzeuge und die damit verbundenen Technologien (wie z. B. Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen) nutzen, um die Herausforderungen des zukünftigen Verkehrs im städtischen und ländlichen Bereich zu lösen

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden folgende Institutionen mit Sitz, Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
  • Forschungseinrichtungen

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Anteilsfinanzierung gewährt.

Für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft kann die Förderung je nach Marktnähe der zu entwickelnden Lösungen 25 % bis 50 % der zuwendungsfähigen Gesamtkosten betragen (für KMU im Einzelfall auch mehr).

Forschungseinrichtungen können im Rahmen ihrer nichtwirtschaftlichen Tätigkeit bis zu 100 % gefördert werden.

 

Zum Ablauf - Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze im Umfang von max. 12 Seiten eingereicht wird.

Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag eingereicht.

Der nächste Termin zur Vorlage von Projektskizzen ist der 31.03.2019.

Projektskizzen können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

 

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