Zuschuss für innovative Klimaschutzprojekte

Wir bieten Förderberatung zu innovativen Klimaschutzprojekten
Fördermittel-News - 13.1.2020

Zur Erreichung der Klimaneutralität fördert das Bundesumweltministerium bundesweit umsetzungsorientierte nicht-investive Klimaschutzprojekte.

Das Ziel des Förderaufrufs ist die pilothafte Entwicklung und Erprobung innovativer Ansätze zum Klimaschutz (Modul 1).

Weiterhin soll die Wirkungen von bereits pilothaft erprobten Vorhaben untersucht, erfolgreiche Ansätze durch eine bundesweite Verbreitung gestärkt und nachhaltig gesichert werden (Modul 2).

Mit den durch diesen Förderaufruf geförderten Projekten werden über die Wirkdauer der Maßnahmen direkte, bzw. angestoßene Minderungen i. H. v. mindestens 1 Mio. t CO2-Äquivalent (brutto) angestrebt.

 

Was wird gefördert?

Ziel der Förderung ist die Entwicklung von Konzepten UND die konkrete Umsetzungstätigkeit der neuartigen Ideen und Ansätzen, die zu einer erheblichen Reduktion von Treibhausgasen führen. Diese Ansätze sollen sich möglichst leicht übertragen und skalieren lassen und messbar sein. Nicht im Fokus sind forschungsgetriebene, besonders risikobehaftete Entwicklungsprojekte mit dem Ziel eines Prototyps. Entwicklungstätigkeiten dürfen im Modul 1 bspw. in maximal einem Drittel oder höchstens in der Hälfte der Laufzeit vorkommen:

  • Modul 1 – Entwicklung von Konzepten und Umsetzung pilothafter Anwendungen von innovativen Klimaschutzmaßnahmen, die Treibhausgase im großen Stil reduzieren. Es zählt der Innovationsgrad, das Treibhausgasminderungspotenzial des Ansatzes und die Umsetzungsorientierung (Entwicklung und Erprobung von Methoden/Routinen, die Akteure der Zielgruppe befähigen, bestimmte Maßnahmen umzusetzen).
  • Modul 2 (NEU) – Bundesweite Verbreitung bereits pilothaft erprobter Klimaschutzmaßnahmen. Es zählt der projektspezifische Klimaschutzbeitrag, die bundesweite Verbreitung und das Verstetigungs­potenzial (Aufzeigen gestärkter Handlungskompetenzen der Zielgruppe durch die Innovation, Einbindung von Multiplikatoren, fortlaufendes Monitoring in skalierten Anwendungen uvm.).

Beispiele (bereits gefördert):

Belohnungssystem für klimafreundliches Handeln, Kostenloser Stromspar-Check für ärmere Haushalte, Dekarbonisierung und Flexibilisierung der Wärmeerzeugung in der Industrie, Bildungsangebote zur Sensibilisierung an Schulen, Datenplattform zur Informationskopplung/Auswertung mit zugehörigem Forum zum Erfahrungsaustausch uvm.

 

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, keine natürlichen Personen.

Es können sowohl Einzel- als auch Kooperationsprojekte beantragt werden.

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Gefördert werden projektspezifische Ausgaben wie Personalkosten, Sachkosten, Dienstreisen und weiter Kostenarten, die der Umsetzung der Maßnahme dienlich sind. Reine Soft- oder Hardware- Investitions­vorhaben i.S. eines Produktionsaufbaus oder ähnlichem werden nicht gefördert.

 

Zum Ablauf - Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze im Umfang von ca. 10 Seiten eingereicht wird. Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag eingereicht.

Skizzeneinreichung für Modul 1:

01.01. – 31.03.2020

Skizzeneinreichung für Modul 2 (Förderung von Modul 1 keine Voraussetzung):

01.01. – 31.01.2020  /  01.07. – 30.09.2020

 

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