Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
Fördermittel-News - 14.8.2020

Die Bundesregierung fördert im Rahmen der zweiten Phase des Nationalen Innovationsprogramms (NIP) Forschung und Entwicklung von alternativen Antriebstechniken.

Zur Zukunftssicherung der Mobilität werden bereits seit dem Jahr 2007 Vorhaben im Bereich der Wasserstoff- und Brenstoffzellentechnologie gefördert, um Verkehrsantriebe zu elektrisieren. Im Pkw-Segment sind E-Autos seit einiger Zeit auf dem Vormarsch. Im Bereich der Nutz- und Transportfahrzeuge, aber auch im Schienen-, Wasser- und Luftverkehr herrscht allerdings aufgrund der derzeitig noch existierenden Leistungs- und Reichweitenbeschränkungen hoher Optimierungsbedarf.

 

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden insbesondere FuE-Vorhaben oder Durchführbarkeitsstudien, in denen Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien in allen Verkehrsbereichen sowie in Sonderanwendungen entwickelt werden. Dies umfasst sowohl fahrzeugseitige Technologien und Systeme als auch notwendige Kraftstoffinfrastruktur. Als Orientierungshilfe dient hier der zu erreichende Technologie-Reifegrad zwischen fünf und acht. Das umfasst FuE-Arbeiten vom funktionsfähigen Demonstrator bis zur Realisierung eines seriennahen Prototyps.

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden folgende Institutionen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
  • Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Bemessungsgrundlage für Fördermittel an Unternehmen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Personal-, Material-, Investitions- und Reisekosten sowie Kosten für Unteraufträge. Diese werden mit einem Zuschuss bis max. 50 % gefördert.

Kosten von Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert. Bei nicht wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

 

Zum Ablauf - Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze im Umfang von 15 Seiten eingereicht wird. Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag eingereicht.

Der nächste Termin zur Vorlage von Projektskizzen ist der 31.03.2021.

Projektskizzen können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

 

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Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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