Forschungszulagengesetz - wichtige Eckdaten

reduzieren Sie Ihre Steuern über die Forschungszulage (Forschungszulagengesetz)
Fördermittel-News - 22.1.2020

Seit dem 01.01.2020 können Unternehmen Kosten für FuE-Tätigkeiten rückwirkend nach Abschluss des Geschäftsjahrs steuerlich geltend machen und so ihre Steuerlast senken bzw. (wenn keine Steuern gezahlt werden) Auszahlungen aus der Steuer erhalten.

Die wichtigsten Eckdaten des neuen Forschungszulagengesetzes (FZulG) haben wir für Sie komprimiert aufbereitet.

 

Gegenstand der Förderung?

  • Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (Zuordnung zur Grundlagenforschung, industriellen Forschung oder experimentellen Entwicklung), themenoffen

  • Eigenbetriebliche Durchführung und/oder Auftragsforschung
  • Einzelbetriebliche Projekte oder Kooperationen

 

Was wird gefördert?

  • Arbeitslöhne der Mitarbeitenden, bezogen auf den Aufwand in den förderfähigen Projekten
  • AG-Anteile zu den Ausgaben zur Zukunftssicherung gemäß §3 EkSt-Gesetz (v.a. Anteile zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung)

  • Eigenleistungen des Unternehmers mit max. 40 €/h
  • 60 % der Kosten für innerhalb der EU in Auftrag gegebene FuE-Vorhaben
  • Achtung: bereits in anderen Programmen geförderte Projekte sind ausgeschlossen

 

Wer wird gefördert?

  • Unternehmen ohne Größenbegrenzung

 

Wie wird gefördert?

  • 25 % der o.g. Ausgaben
  • Pro Jahr und Firma max. 4 Mio. € Kosten, d.h. max. 1 Mio. € Zulage
  • Abzug von der Einkommensteuer oder Körperschaftssteuer bzw. Auszahlung, wenn die Forschungszulage den Steuerbetrag übersteigt

 

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