BMBF Förderung für den Kampf gegen COVID-19

BMBF Förderung für den Kampf gegen COVID-19
Fördermittel-News - 17.6.2021

Neben den verfügbaren Impfstoffen gegen COVID-19 ist die Entwicklung von Therapeutika entscheidend, um der aktuellen Pandemie zu begegnen.

Die COVID-19-Pandemie hat die Welt in eine Schockstarre versetzt und die forschenden Unternehmen gezwungen, in Rekordzeit einsatzbereite Impfstoffe für die breite Masse zur Verfügung zu stellen. Doch selbst bei flächendeckender Verfügbarkeit von COVID-19-Impfstoffen werden nicht alle in Deutschland lebenden Personen geimpft werden. Grund dafür sind Altersbeschränkungen oder Vorerkrankungen. Da davon ausgegangen werden muss, dass auch in Zukunft schwere Krankheitsverläufe auftreten, werden behandlungsspezifische Therapeutika benötigt. 

Die vorliegende Förderrichtlinie des BMBF hat das Ziel, die klinische Entwicklung erfolgversprechender therapeutischer Ansätze gegen COVID-19 weiter voranzutreiben. Dadurch sollen präklinisch erfolgreich getestete Therapeutika schnellstmöglich bei den Patientinnen und Patienten ankommen und die Behandlungsbandbreite gegen COVID-19 bedarfsgerecht erweitert werden.

 

Was wird gefördert?

Gefördert wird die klinische Entwicklung geeigneter Therapeutika, insbesondere:

  • die Herstellung von Prüfpräparaten

  • die klinische Entwicklung der Phasen I bis IIb von Small Molecules, monoklonalen Antikörpern und anderen Biologicals

  • die klinische Entwicklung der Phasen I bis IIb von neuen Therapeutika zur Behandlung von schweren Krankheitsverläufen von COVID-19

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland sowie - im Rahmen von Verbundprojekten - Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von max. 50 % auf projektbezogene Personal-, Material-, Investitions- und Reisekosten sowie Kosten für Unteraufträge. Die Kosten von Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert. Bei nicht wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

 

Zum Ablauf - Einstufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein einstufiges Bewerbungsverfahren.

Der nächste Termin zur Vorlage von Anträgen ist der 23.08.2021.

Anträge können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

 

Sie haben eine innovative Projektidee?

Dann sprechen Sie unsere Förderberater für eine kostenlose und unverbindliche Erstanalyse Ihrer Fördermöglichkeiten an.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

%MCEPASTEBIN%

Weitere Fördermittel-News

Erfahren Sie immer die aktuellsten Informationen zu interessanten Fördermaßnahmen für Ihre Projekte.

EU-Förderung zur Stärkung der digitalen Souveränität

Im Rahmen der „Important Project of Common European Interest“- Förderung wird der Aufbau einer neuen Cloud-Infrastruktur nach europäischen Anforderungen unterstützt.

weiterlesen

Aktuelle Förderausschreibung: KI für die Gesundheitsversorgung

Ziel der Fördermaßnahme ist es, neuartige interaktive Assistenzsysteme für den Klinikalltag zu erforschen.

weiterlesen

Diese Webseite verwendet Cookies. Indem Sie unsere Webseite nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren ...