Förderaufruf "Therapeutika gegen SARS-CoV-2"

Förderaufruf "Therapeutika gegen SARS-CoV-2"
Fördermittel-News - 13.1.2021

Aktuell fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung die klinische Entwicklung neuartiger therapeutischer Ansätze gegen COVID-19.

Zur Bewältigung der Corona-Pandemie benötigen wir neben Impfstoffen sichere und wirksame Medikamente gegen COVID-19. Selbst bei einer hohen Impfrate werden voraussichtlich weiterhin Menschen an COVID-19 erkranken, deren Symptome wirksam behandelt werden müssen.

Um neue Therapeutika schnell in die Anwendung bringen zu können, werden im Rahmen der neuen Förderausschreibung die klinische Entwicklung und Herstellung erfolgversprechender Medikamente gefördert.

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden industrielle FuE-Vorhaben zur Entwicklung von Medikamenten gegen COVID-19.

Die präklinischen Untersuchungen sollten bereits erfolgt sein. Gefördert werden Projekte zu den Phasen I bis IIb der klinischen Entwicklung sowie zur Herstellung der zu testenden Medikamente nach GMP (Good Manufacturing Practice). Auch die Vergabe von Aufträgen ist möglich.

Neben Lösungsansätzen wie etwa Antikörpern etc., die direkt gegen SARS-CoV-2 wirken, werden auch Medikamente zur Behandlung schwerer Symptome von COVID-19 adressiert.

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden folgende Institutionen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
  • Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Bemessungsgrundlage für Fördermittel an Unternehmen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Personal-, Material-, Investitions- und Reisekosten sowie Kosten für Unteraufträge. Diese werden mit einem Zuschuss bis max. 80 % gefördert, zzgl. einem Bonus von 15 % im Fall einer internationalen Zusammenarbeit.

Kosten von Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert. Bei nicht wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

 

Zum Ablauf - Einstufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein einstufiges Bewerbungsverfahren.

Die Frist zur Vorlage der Förderanträge ist der 17.02.2021.

Projektskizzen können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

 

Wünschen Sie weitere Förderinformationen?

Dann sprechen Sie unsere Förderberater für eine kostenlose und unverbindliche Erstanalyse Ihrer Projektidee an.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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