Regenerative Kraftstoffe für den Umweltschutz

Regenerative Kraftstoffe für den Umweltschutz
Fördermittel-News - 24.6.2021

Das BMVI fördert die Erforschung und Entwicklung regenerativer Kraftstoffe zur Erreichung der Klimaschutzziele mit insgesamt 640 Millionen €.

Mittel- bis langfristig werden Technologien zur Erzeugung von nachhaltigen Kraftstoffen ein wichtiges Marktsegment abdecken. Um die bisherige Technologieführerschaft Deutschlands auszubauen und den Wirtschaftsstandort zu stärken, stellt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) dieses Förderprogramm zur Verfügung. 

Strombasierte Kraftstoffe und Biokraftstoffe sollen helfen, die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren. Im Rahmen des Klimaschutzplans wird die anwendungsorientierte Entwicklung solcher Kraftstoffe und deren Herstellungsverfahren von der Demonstration bis hin zur Marktvorbereitung gefördert. 

Diese Förderrichtlinie ist Teil eines umfänglichen Gesamtförderkonzepts zur technologieoffenen Unterstützung von strombasierten Kraftstoffen. Geplant ist auch der Aufbau einer Entwicklungsplattform und Forschungsinfrastruktur für strombasierte Flüssigkraftstoffe.

 

Was wird gefördert?

Das Programm zielt auf anwendungsorientierte Entwicklungs- sowie Demonstrationsprojekte und Innovationscluster, aber auch innovationsunterstützende Dienstleistungen im Rahmen von Einzel- oder Verbundprojekten ab.

Schwerpunkte der Förderung sind u. a.:

  • die Entwicklung von Biokraftstoffen aus Reststoffen und neuen nachhaltigen Rohstoffquellen
  • die Kopplung der Herstellung von Biokraftstoffen und strombasierten Kraftstoffen
  • die Entwicklung CO2-negativer Kraftstoffe
  • die Herstellung von eFuels

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden u. a. Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von max. 50 % auf projektbezogene Personal-, Material-, Investitions- und Reisekosten sowie Kosten für Unteraufträge. Kosten von Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert.

 

Zum Ablauf - Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze im Umfang von 15 Seiten eingereicht wird. Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag eingereicht.

Der nächste Termin zur Vorlage von Projektskizzen ist der 30.09.2021.

 

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