Transnationale Forschung im Bereich der photonischen Sensorik

Transnationale Forschung im Bereich der photonischen Sensorik
Fördermittel-News - 25.4.2022

In Zusammenarbeit mit dem EUREKA-Netzwerk werden transnationale FuE-Vorhaben zur Verbesserung integrierter photonischer Sensoren oder Sensortechniken gefördert.

Die photonische Sensorik stellt eine wichtige Schnittstelle zur Digitalisierung der analogen Welt dar. Die Fertigung photonischer Sensorik, bspw. Mikrochips, erfolgt trotz sehr guter technologischer Voraussetzungen in Deutschland aktuell meist in Asien oder in den USA.

Ziel dieser Förderbekanntmachung ist es, die in Deutschland und Europa vorhandene Expertise durch länderübergreifende Verbundprojekte (Dänemark, Finnland, Flandern, Frankreich, Irland, Österreich, Polen und Schweiz) zusammenzuführen.

Durch die Ansiedlung der Wertschöpfungsketten in Europa wird die technologische Souveränität Deutschlands und Europas nachhaltig gestärkt.

 

 

Was wird gefördert?

Ziel der Förderung ist unter anderem die Anbahnung neuer Forschungskooperationen, die Etablierung neuer Lieferkettenbeziehungen, Patentanmeldungen und Lizensierungen.

Wichtig ist aber auch, dass Fortschritte in der photonischen Integration und der Substitution von Prozessen durch günstigere oder nachhaltigere Alternativen erzielt werden.

Die Projekte müssen dabei einem der Schwerpunkte zuzuordnen sein:

  1. PICs (photonische integrierte Schaltungen)
  2. QPICs (photonische Quantensensoren)
  3. Hybride Sensorik

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.

Das Konsortium muss aus mindestens zwei Unternehmen aus unterschiedlichen Teilnehmerländern bestehen:

  • Dänemark
  • Finnland
  • Flandern (Belgien)
  • Frankreich
  • Irland
  • Österreich
  • Polen
  • Schweiz

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von max. 50 % auf projektbezogene Personal-, Material-, Investitions- und Reisekosten sowie Kosten für Unteraufträge.

Kosten von Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert. Bei nicht wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

 

Zum Ablauf - Zweistufiges Verfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze eingereicht wird. Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag eingereicht.

Der nächste Termin zur Vorlage von Projektskizzen ist der 27.06.2022.

Projektskizzen können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

 

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