Förderung von interaktiven Systemen in virtuellen und realen Räumen

Förderung zur Weiterentwicklung der digitalen Gesellschaft
Fördermittel-News - 7.5.2020

Im Rahmen dieser neuen Förderinitiative werden innovative Technologien für die digitale Gesellschaft gefördert.

Gesucht werden innovative Ansätze zur Erweiterung von Technologien für eine gemischte Realität ("Mixed Reality" - MR), einschließlich virtueller (VR) und erweiterter Realität ("Augmented Reality" - AR) um physische Interaktionsmöglichkeiten. So sollen eine möglichst realistische Darstellung und ein intensives Erleben virtueller Welten in interaktiven Systemen auf gemischter Realität und physischer Interaktion ermöglicht werden.

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden FuE-Projekte zur Mensch-Technik-Interaktion, die neuartige Lösungen für eine gemischte Realität im Bereich „Digitale Gesellschaft“ adressieren. Große Herausforderungen stellen dabei die verbesserte Immersion durch neue Interaktionsformen sowie Multi-User-Szenarien dar. Hierzu zählen unter anderem folgende Forschungsthemen:

  • Erforschung und Entwicklung neuer multimodaler Interaktionstechniken und -strategien unter Verwendung von neuen Haptik-/Taktilitätskomponenten sowie neuen 3D-Eingabegeräten und -techniken zur intuitiven Steuerung von MR-Systemen.
  • Erforschung und Entwicklung von Multi-User-Anwendungen und kooperativen MR-Umgebungen.
  • Grundsätzliche Verbesserung der Usability, der Alltagstauglichkeit und der Nutzerakzeptanz von MR-Systemen.
  • Weitere Herausforderungen für die nachhaltige Umsetzung alltagstauglicher, immersiver
    MR-Systeme für die digitale Gesellschaft.

Gefördert werden MR-Lösungen, deren Anwendungsschwerpunkt eine Verbesserung im Themenfeld „Digitale Gesellschaft“ adressiert. Mögliche Schwerpunkte sind beispielsweise die Themenfelder immersive und effektive Wissensräume oder soziale und kulturelle Teilhabe.

 

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Verbünde aus Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre ­Forschungseinrichtungen sowie zivilgesellschaftliche Akteure mit einer Betriebs­stätte oder ­Niederlassung in Deutschland. Die Antragstellung von Start-ups, KMU und mittel­ständischen Unternehmen wird ausdrücklich begrüßt. Von den Verbundpartnern ist ein Koordinator zu benennen.

Mittelständische Unternehmen im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen zum Zeitpunkt der Antragstellung eine Größe von 1.000 Mitarbeitern und einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro nicht überschreiten.

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse auf die Forschungs- und Entwicklungskosten gewährt.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Personal-, Material-, Investitions- und Reisekosten sowie Kosten für Unteraufträge, die für Unternehmen mit bis zu 50 % gefördert werden.

Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert. Bei nicht wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

 

Zum Ablauf - Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze eingereicht wird.

Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag zur FuE-Förderung eingereicht.

Der nächste Termin zur Vorlage von Projektskizzen ist der 29.07.2020.

Projektskizzen können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

 

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