Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen

Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen
Fördermittel-News - 26.10.2020

Im Rahmen des dritten Förderaufrufs werden Innovationen mit hohem "sozialen Impact" im Bereich Bildung und Informationszugang gefördert.

Das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) bietet erstmalig die Möglichkeit, marktnahe nicht-technische Innovationen gezielt zu fördern. Ausschlaggebend dafür ist nicht die technische Innovationshöhe, sondern die Neuartigkeit der gewählten Problemlösung.

Übergeordnetes Ziel ist es, neue Bildungsmöglichkeiten zu schaffen und somit den Zugang zu Informationen über neue Interaktionsformen zu ermöglichen.

 

Was wird gefördert?

Im Fokus der Förderung stehen Ideen und Ansätze, die hohen Nutzen für das Gemeinwohl haben und gleichzeitig unternehmerisch nachhaltig sind. Die Ideen sollten moderne Interaktionsformen wie Gamification-Ansätze oder innovative und interaktive Visualisierungen aufgreifen und auf neue Weise umsetzen.

Der Fokus des Programms geht über „normale“ Bildungs- und Informationsapps hinaus. Museumskonzepte, digitale Landkarten, Schulungskonzepte, bildungsbezogene Gamification-Plattformen und andere Ansätze mit Neuigkeitswert über den einzelnen Innovator hinaus sind im Rahmen dieser Ausschreibung förderfähig.

Die Förderung ist dabei ausdrücklich branchenoffen: Antragssteller müssen nicht bereits im Bereich Bildung und Informationszugang tätig sein, sondern die Innovationsidee muss in den Fokus der Ausschreibung passen.

Weitere Details werden spätestens zum Beginn der Ausschreibungsrunde am 24.11. veröffentlicht werden.

 

Wer wird gefördert?

Es können folgende frei wählbare Projektformen gefördert werden:

  1. Experimentelle Einzel- oder Kooperationsprojekte in der innovativen Frühphase mit dem Charakter von Machbarkeitstests.
  2. Komplexe Einzel- und Kooperationsprojekte zur Ausreifung von Innovationen samt umfangreichen Markttests und Pilotierung am Markt.
  3. Übergreifende Innovationsnetzwerke aus mindestens fünf KMU (inkl. Selbstständige und junge Unternehmen), die durch Leistungen einer Netzwerkmanagementeinrichtung unterstützt werden und deren Akteure sich im gegenseitigen Austausch Wissen zu übergreifenden Innovationsthemen erarbeiten, Ideen entwickeln und Innovationen umsetzen.

Antragsberechtigt für Projektform a) sind KMU gemäß EU-Definition mit Sitz in Deutschland. Zu den antragsberechtigten Unternehmen werden explizit auch Freiberuflerinnen/Freiberufler, Handwerkerinnen/Handwerker und andere Selbstständige mit und ohne Beschäftigte gezählt. Zudem sind zukunftsgerichtete Innovatoren antragsberechtigt, die glaubhaft darlegen können, zum Förderbeginn ein das Projekt umsetzendes Unternehmen mit ordnungsgemäßer Geschäftsführung in Deutschland zu führen. Forschungseinrichtungen und andere Partner können zudem per Unterauftrag eingebunden werden.

In Projektform b) sind alle unter a) Genannten sowie mit diesen kooperierende, nichtwirtschaftlich tätige Forschungseinrichtungen in Deutschland förderfähig.

In die Innovationsnetzwerke können neben den unter a) und b) genannten Partnern auch ausländische Partner eingebunden werden, die aber keine Förderung erhalten.

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss (Projektförderung) in Form einer Anteilsfinanzierung gewährt.

In Abhängigkeit der Firmengröße sowie der gewählten Projektform kann die Förderung 45 – 70 % betragen. Forschungseinrichtungen werden zu 100 % gefördert.

 

Zum Ablauf - Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze eingereicht wird. Erfolgversprechende Teilnehmeranträge werden zur Vollantragsstellung aufgefordert.

Der nächste Termin zur Vorlage von Projektskizzen ist der 02.02.2021.

Projektskizzen können ab dem 24.11.2020 erstellt und eingereicht werden.

 

Wünschen Sie weitere Förderinformationen?

Dann sprechen Sie unsere Förderberater für eine kostenlose und unverbindliche Erstanalyse Ihrer Projektidee an.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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