Bayerisches Verbundforschungsprogramm (BayVFP)

Förderung innovativer Kooperationsprojekte bayerischer Unternehmen (BayVFP)
Fördermittel-News - 16.11.2020

Der Freistaat Bayern fördert innovative Kooperationsprojekte bayerischer Unternehmen sowie von mit Unternehmen kooperierenden Forschungseinrichtungen.

Im Rahmen des bayerischen Verbundforschungsprogramms BayVFP werden Verbundvorhaben in den Schwerpunktthemen „Werkstoffe und Materialien“, Digitalisierung“, „Mobilität“ und „Life Science“ sowie schwerpunktübergreifende Projekte gefördert.

Diese Schlüsseltechnologien sind von hoher gesellschaftlicher Bedeutung. Innovationen in diesen Bereichen stärken das Innovationspotenzial von Unternehmen nachhaltig und tragen somit einen wichtigen Teil zum Wirtschaftswachstum im Bundesland Bayern bei.

 

Was wird gefördert?

  • Innovative FuE-Vorhaben im Bereich der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung.

  • Informations- und Kommunikationstechnologien einschließlich Softwaresysteme sowie elektronische Systeme und Komponenten sind Inhalte des Schwerpunktthemas „Digitalisierung“.

  • Der Schwerpunkt „Life Science“ umfasst die Bio- und Gentechnologie, die Lebensmitteltechnologien sowie die Medizintechnik.
  • Der Schwerpunkt „Werkstoffe und Materialien“ bezieht sich auf den gesamten Prozess der Werkstoffherstellung ausgehend von den Grundstoffen über einsatzfähige Werkstoffe bis zu den notwendigen Fertigungstechnologien.

  • Der Bereich „Mobilität“ beinhaltet die Themen Automotive, Bahntechnik sowie Luft- und Raumfahrt.

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden folgende Institutionen mit Sitz oder Niederlassung in Bayern:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, KMU werden bevorzugt berücksichtigt.
  • Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Hochschulen und Hochschuleinrichtungen in Bayern.

 

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt über nicht rückzahlbare Zuschüsse.

FuE-Vorhaben im Bereich der industriellen Forschung werden für Unternehmen mit bis zu 50 % bezuschusst. Bei FuE-Vorhaben im Bereich der experimentellen Entwicklung beträgt die Förderquote bis zu 25 %.

Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Hochschulen und Hochschuleinrichtungen werden bis zu 100 % gefördert.

Bemessungsgrundlage für die Fördermittel sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Personal-, Material- und Investitionskosten (Abschreibung) sowie Kosten für Unteraufträge an Dritte.

 

Zum Ablauf - Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze eingereicht wird. Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag eingereicht.

 

Einreichungsfristen

Einreichungsfristen zu den jeweiligen Schwerpunktthemen werden durch regelmäßig erscheinende Förderaufrufe veröffentlicht.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

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