Förderung von frühen klinischen Studien

Förderung von frühen klinischen Studien
Fördermittel-News - 20.4.2021

Neuartige Therapieansätze werden oftmals aufgrund hoher Risiken nicht weiterverfolgt. Die vorliegende Fördermaßnahme senkt die finanziellen Hürden.

Neuartige therapeutische Ansätze, aber auch neue Anwendungsbereiche für bekannte Medikamente können dabei unterstützen, Erkrankungen besser zu behandeln sowie schwerwiegende Nebenwirkungen bestehender Therapien zu reduzieren.

Um solche Therapieansätze hinsichtlich Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit zu überprüfen, sind klinische Studien das wichtigste Bindeglied. Hier setzt die neue Bekanntmachung des BMBF an. 

 

Was wird gefördert?

Die Förderung von frühen klinischen Studien ist in zwei Module unterteilt:

Modul 1: Frühe klinische Studien für eine neue Anwendung bereits bekannter Arzneimittel (Repositionierung bzw. „repurposing“)

In diesem Modul werden wissenschaftsinitiierte frühe klinische Studien der Phase I/II gefördert. Ziel ist die Prüfung, ob ein bereits bekanntes Medikament in einem neuen Indikationsgebiet eingesetzt werden kann.

 

Modul 2: Frühe klinische Studien für neuartige Therapieansätze

In diesem Modul werden wissenschaftsinitiierte klinische Studien der Phasen I bis IIb für neuartige Therapieansätze gefördert. Dies beinhaltet die Planung und Durchführung der Studien sowie ggf. notwendige Arbeiten zur Herstellung von Prüfpräparaten und pharmakologisch-toxikologische Prüfungen (Präklinische Forschung).

 

Nicht gefördert werden

Klinische Studien ab Phase III; Chirurgische Methoden und Strahlentherapien; Psychologische Behandlungsverfahren; Entwicklung von Tiermodellen; Individuelle Heilversuche; Entwicklung spezifischer Assays oder Testsysteme; Frühe klinische Studien mit herkömmlichen kleinen chemischen Molekülen im Modul 2.

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von max. 50 % auf projektbezogene Personal-, Material-, Investitions- und Reisekosten sowie Kosten für Unteraufträge.

Kosten von Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert. Bei nicht wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

 

 

Zum Ablauf - Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze im Umfang von 10 Seiten eingereicht wird. Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag eingereicht.

Der nächste Termin zur Vorlage von Projektskizzen ist der 15. Juni 2021.

Projektskizzen können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

 

Wünschen Sie weitere Förderinformationen?

Dann sprechen Sie unsere Förderberater für eine kostenlose und unverbindliche Erstanalyse Ihrer Projektidee an.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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