Förderung der Erforschung von Pathomechanismen

Förderung interdisziplinärer Verbünde zur Erforschung von Pathomechanismen
Fördermittel-News - 5.11.2020

In dieser neuen Ausschreibung werden FuE-Projekte unterstützt, die Potenziale von Pathomechanismen verschiedener Erkrankungen zu deren Heilung nutzen.

Noch immer gibt es Krankheiten, die nur gelindert, jedoch nicht geheilt werden können. Ein wesentlicher Grund ist in vielen Fällen, dass die Pathomechanismen, sprich die Faktoren zur Entstehung der Erkrankung, noch nicht vollständig geklärt sind.

Im Rahmen der vorliegenden Fördermaßnahme werden Forschungsaktivitäten interdisziplinärer Verbünde gefördert. Übergeordnetes Ziel ist die Erlangung neuer Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung von Prävention, Diagnose und Behandlung.

 

 

Was wird gefördert?

  • Modul 1: Krankheitsübergreifende Pathomechanismen

Gefördert wird die Erforschung krankheitsübergreifender Pathomechanismen zum Zweck der Verbesserung der Prävention, Diagnose und Therapie von schwerwiegenden Erkrankungen. Die Forschung soll sich auf solche Pathomechanismen konzentrieren, die jeweils bei verschiedenen, bisher nicht ausreichend behandelbaren Erkrankungen von hoher Bedeutung sind.

  • Modul 2: Unbekannte Pathomechanismen einzelner Erkrankungen mit hoher Krankheitslast

Gefördert wird die Erforschung bisher unbekannter Pathomechanismen für einzelne Erkrankungen, deren Entstehung bisher weitgehend unklar ist und die daher nur unzureichend therapierbar sind. Die zu erarbeitenden Erkenntnisse zu den Pathomechanismen müssen für die Entwicklung innovativer Möglichkeiten für Prävention, Diagnose und Behandlung dieser Erkrankungen von großer Relevanz sein. Es muss sich um Erkrankungen handeln, die lebensbedrohlich sind oder zu einer chronischen Invalidität bzw. zu gravierenden Beeinträchtigungen der Lebensqualität führen und/oder hohe Kosten verursachen.

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland. In einen Forschungsverbund muss mindestens eine universitätsmedizinische Einrichtung als Partner eingebunden sein.

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Bemessungsgrundlage für Fördermittel an Unternehmen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Personal-, Material-, Investitions- und Reisekosten sowie Kosten für Unteraufträge. Diese werden mit einem Zuschuss bis max. 50 % gefördert.

Kosten von Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert. Bei nicht wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

 

Zum Ablauf - Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze im Umfang von 10-11 Seiten eingereicht wird. Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag eingereicht.

Der nächste Termin zur Vorlage von Projektskizzen ist der 29.01.2021.

Projektskizzen können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

 

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Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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