Im Kreuzfeuer der Cyber-Attacken: Digitale Resilienz

Im Kreuzfeuer der Cyber-Attacken: Digitale Resilienz
Fördermittel-News - 20.4.2022

Im Rahmen des Forschungsprogramms „Sou­verän. Digital. Vernetzt." wird die Erforschung und Entwicklung resilienter Kommunikationstechnologien gefördert.

Die Rolle und Bedeutung von Kommunikationssystemen als zentrales Nervensystem einer digitalen Wirtschaft und Gesellschaft ist einmal mehr während der Corona Pandemie deutlich geworden.

Digitale Systeme haben sich zu komplexen, intelligenten Infrastrukturen entwickelt, die immer neue Angriffsflächen bieten. Entsprechend wurde 2021 ein neuer Höchststand bei Cyber-Attacken verzeichnet. Nach Schätzungen der Allianz ein Anstieg um 125 %. Die Neugestaltung von resilienten digitalen Systemen (Zuverlässigkeit, Sicherheit, Netzmanagement) ist in Konsequenz von hoher volkswirtschaftlicher Bedeutung.

 

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Erforschung und Entwicklung neuer Architekturen, neuer Technologien oder neuer Ansätze und Methoden für Organisation und Management resilienter Kommunikationstechnologien mit Bezug zu Herausforderungen von besonderer gesellschaftlicher Relevanz: z. B. Industrie 4.0, autonomes Fahren, vernetzte medizinische Anwendungen, Systeme kritischer Infrastruktur.

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von bis zu max. 60 % auf projektbezogene Personal-, Material-, Investitions- und Reisekosten sowie Kosten für Unteraufträge.

Kosten von Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert. Bei nicht wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

 

Zum Ablauf - Zweistufiges Verfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze im Umfang von 15 Seiten eingereicht wird. Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag eingereicht.

Der nächste Termin zur Vorlage von Projektskizzen ist der 06.06.2022.

Projektskizzen können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

 

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