Neue Förderausschreibung Medizintechnik für Infektionskrankheiten

Prävention und Versorgung epidemisch auftretender Infektionen mit innovativer Medizintechnik
Fördermittel-News - 10.8.2020

Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie werden derzeit neuartige medizintechnische Lösungen für die Prävention und Versorgung im Rahmen von Infektionskrankheiten gefördert.

Mit der neuen Bekanntmachung "Prävention und Versorgung epidemisch auftretender Infektionen mit innovativer Medizintechnik" fördert das BMBF neuartige und innovative Medizintechnik in diesem Bereich. Angestrebt sind dabei Entwicklungen im Rahmen von Verbundprojekten, welche neuartige Produkt-, Prozess- oder Dienstleistungs­innovationen zum Ziel haben und das Gesundheitssystem entlasten und/oder verbessern.

 

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden von Medizintechnikunternehmen geführte Verbundprojekte, welche neuartige und marktfähige Innovationen anstreben. Die thematischen Schwerpunkte der Bekanntmachung sind dabei:

  • Medizintechnik zur Prävention von Infektionen
  • Diagnostik von Infektionen und resultierender Erkrankungen
  • Therapie/Nachsorge von Infektionen und Erkrankungen
  • Eindämmung von Infektionen
  • Vernetzung von Versorgungs- und Industrieforschung zu epidemischen Infektionskrankheiten

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden folgende Institutionen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
  • Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

 

Wie wird gefördert?

Die Fördermittel werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Bemessungsgrundlage für die Förderung von Unternehmen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Personal-, Material-, Investitions- und Reisekosten sowie Kosten für Unteraufträge. Diese werden mit einem Zuschuss bis max. 50 % gefördert.

Kosten von Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert. Bei nicht wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

 

Zum Ablauf - Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze im Umfang von 10 Seiten eingereicht wird. Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag eingereicht.

Die nächsten Termine zur Vorlage von Projektskizzen ist der 30.01.2021 für Projekte mit einer Laufzeit ≤ 36 Monate.

Projektskizzen können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

 

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Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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