„Eurostars“ im Rahmen der europäischen Forschungsinitiative „EUREKA“

Eurostars, EUREKA
Fördermittel-News - 8.6.2016

Eurostars richtet sich an innovative, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die gemeinsam mit Partnern in anderen EU-Mitgliedsländern Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchführen wollen.

Ziel der Eurostars-Förderung ist es, das in Europa vorhandene FuE-Potenzial in grenzüberschreitenden Kooperationsprojekten zu bündeln und somit effektiver zu nutzen. Auf diese Weise soll ein Beitrag:

  • zur Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt,
  • zur Entwicklung einer gemeinsamen Infrastruktur in Europa und
  • zur Lösung länderübergreifender Probleme geleistet werden.

 

Was wird gefördert?

Es werden Forschungs- und Entwicklungskooperationen zur Realisierung von innovativen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen für zivile Zwecke gefördert. Dabei besteht keine Beschränkung im thematischen Schwerpunkt.

 

Wer wird gefördert?

Das Programm richtet sich vorwiegend an forschungstreibende KMU, die gemäß Definition der EU mindestens 10 % ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung investieren.

Gefördert werden internationale Verbundprojekte von mindestens zwei KMUs aus zwei EUREKA-Mitgliedsstaaten (Vollmitglieder und assoziierte Staaten). Konsortialführer ist dabei ein forschungstreibendes KMU aus einem Eurostars-Land.

Bei Kooperationen mit Forschungseinrichtungen müssen mindestens 50 % der Forschungsleistung durch die KMUs erbracht werden.

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Bemessungsgrundlage für Fördermittel an Unternehmen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Personal-, Material-, Investitions- und Reisekosten sowie Kosten für Unteraufträge. Diese werden mit einem Zuschuss bis max. 50 % gefördert.

Kosten von Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert.

 

Zum Ablauf - Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst ein gemeinsamer Projektantrag in englischer Sprache beim EUREKA-Sekretariat in Brüssel eingereicht wird. Deutsche Antragsteller müssen zudem einen formlosen easy-Antrag zur Kosten-/Ausgabenkalkulation einreichen.

Nach positiver Bewertung durch das internationale Expertengremium " ist der nationale Förderantrag innerhalb von zwei Wochen vorzulegen.

Es sind pro Jahr zwei Stichtage (Frühjahr/Herbst) vorgesehen, an denen alle bis dahin eingegangenen Anträge begutachtet werden.

 

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