IGP - digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle und Pionierlösungen

im neuen Förderprogramm IGP werden neue digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle und Pionierlösungen unterstützt
Fördermittel-News - 8.1.2020

Im Rahmen der ersten Ausschreibung im Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) werden Neuerungen im digitalen bzw. datengetriebenen Bereich gefördert.

Das BMWi erweitert mit dem Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) sein Angebot auf marktnahe nichttechnische Innovationen. Im Vordergrund steht dabei nicht die Technologie, sondern die Neuartigkeit der gewählten Problemlösung.

Mit dem Programm sollen digitalen und datengetriebenen Geschäftsmodellen und Pionierlösungen bessere Realisierungschancen gegeben werden.

Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung sind in Deutschland durchzuführende Innovationsaktivitäten. In der ersten Ausschreibungsrunde werden digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle und Pionierlösungen gefördert. Wichtig ist dabei, dass die Projekte

  • auf Neuerungen im digitalen bzw. datengetriebenen Bereich zielen oder digitale bzw. datengetriebene Neuerungen für Innovationen nutzen und
  • dank Informationstechnologie und/oder neuen Konzepten oder Verfahren zur Datennutzung erhebliche Vorteile gegenüber bestehenden Lösungen versprechen.

Dazu gehören unter anderem innovative Apps für neue Anwendungsbereiche, neue internetbasierte Formen der Kundenansprache, Software und Plattformen für neue Formen der Interaktion und Vernetzung, umfassende marktorientierte Konzepte mit starkem Digitalisierungsbezug sowie neue Geschäftsmodelle und marktorientierte Lösungen, die neue Möglichkeiten der Digitalisierung bzw. Datenverarbeitung nutzen.

Wer wird gefördert?

Es können folgende frei wählbare Projektformen gefördert werden:

  1. Experimentelle Einzel- oder Kooperationsprojekte in der innovativen Frühphase mit dem Charakter von Machbarkeitstests.
  2. Komplexe Einzel- und Kooperationsprojekte zur Ausreifung von Innovationen samt umfangreichen Markttests und Pilotierung am Markt.
  3. Übergreifende Innovationsnetzwerke aus mindestens fünf KMU (inkl. Selbständige und junge Unternehmen), die durch Leistungen einer Netzwerkmanagementeinrichtung unterstützt werden und deren Akteure sich im gegenseitigem Austausch Wissen zu übergreifenden Innovationsthemen erarbeiten, Ideen entwickeln und Innovationen umsetzen.

Antragsberechtigt für Projektform 1 sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU gemäß EU-Definition) mit Sitz in Deutschland. Zu den antragsberechtigten Unternehmen werden explizit auch Freiberuflerinnen/Freiberufler, Handwerkerinnen/Handwerker und andere Selbständige mit und ohne Beschäftigte gezählt. Zudem sind zukunftsgerichtete Innovatoren antragsberechtigt, die glaubhaft darlegen können, zum Förderbeginn ein das Projekt umsetzendes Unternehmen mit ordnungsgemäßer Geschäftsführung in Deutschland zu führen. Forschungseinrichtungen und andere Partner können zudem per Unterauftrag eingebunden werden.

In Projektform 2 sind alle unter 1. genannten sowie mit diesen kooperierende, nichtwirtschaftlich tätige, deutsche Forschungseinrichtungen förderfähig.

In die Innovationsnetzwerke können neben den unter 1. und 2. genannten Partnern auch ausländische Partner eingebunden werden, die aber keine Förderung erhalten.

Wie wird gefördert?

Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss (Projektförderung) in Form einer Anteilsfinanzierung gewährt.

In Abhängigkeit der Firmengröße sowie der gewählten Projektform kann die Förderung 45 – 70 % betragen. Forschungseinrichtungen werden zu 100 % gefördert.

Zum Ablauf - Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze eingereicht wird. Erfolgsversprechende Teilnehmeranträge werden zur Vollantragsstellung aufgefordert (Dauer: ca. 5 Wochen).

Der nächste Termin zur Vorlage von Projektskizzen ist der 28.02.2020.

Projektskizzen können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

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