Förderung Digital GreenTech – Umwelttechnik trifft Digitalisierung

Digitale Technologien zur Minderung von Umweltbelastungen.
Fördermittel-News - 19.3.2020

Aktueller Förderaufruf: Verknüpfung digitaler Technologien mit Umwelttechnologien zur Minderung von Umweltbelastungen.

Umweltschutz und Ressourcenschonung sind Themen von stetig zunehmender Relevanz.

Zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen werden innovative, nachhaltige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen gesucht, die digitale Technologien mit Umwelttechnologien verknüpfen. Anwendungsfelder sind die Wasserwirtschaft, nachhaltiges Landmanagement und Geotechnologie sowie Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft.

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden FuE-Vorhaben, in denen Experten für Umwelttechnik und Experten für Informations- und Kommunikationstechnik (z. B. Sensorik, Mikrotechnik, Robotik, KI) zusammenwirken, um integrierte Lösungen zu entwickeln. Diese sollen nachweisbar zu einer nachhaltigeren Nutzung von Wasser, Energie oder Rohstoffen bzw. zur Minderung von Umweltbelastungen in den Bereichen Wasser- und Kreislaufwirtschaft, Geotechnologien und Landmanagement führen. Völlig neuartige Ansätze sind besonders erwünscht.

Folgende inhaltliche Schwerpunkte sind möglich:

  • Daten intelligent nutzen (Umwelt- und Geodaten, Prozessdaten, vorhandene Datenbestände zur Zwecken der Steuerungs- und Einsatzoptimierung und verbessertem Ressourcenmanagement).
  • Systeme vernetzen (Unternehmensübergreifender Datenaustausch und Einsatz digitaler Zwillinge zwecks Optimierung der Ressourcen- und Energieeffizienz).
  • Autonome Systeme schaffen (Intelligente Erfassungs- und Nachverfolgungssysteme, autonome Wartungssysteme, KI-basierte Steuerungssysteme, KI-basierte Erfassungs- und Mustererkennungssysteme).
  • Digitale Interaktionen (Fernwartung, digitale Geschäftsmodelle, Nutzung digitaler Zwillinge und von VR-Technologie für Prozesstechnik und Weiterbildung).
  • Kurzprojekte zur Konzeptausarbeitung und Partnerfindung (bis max. 50 T€).

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden folgende Institutionen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
  • Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
  • Einrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Personal-, Material-, Investitions- und Reisekosten sowie Kosten für Unteraufträge, die für Unternehmen mit bis zu 50 % gefördert werden.

Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert. Bei nicht wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

 

Zum Ablauf - Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze im Umfang von bis zu 12 Seiten eingereicht wird.

Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag eingereicht.

Der nächste Termin zur Vorlage von Projektskizzen ist der 30.04.2020.

Projektskizzen können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

 

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Telefon: 07821 92389-0 / Kontaktformular

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