Bekämpfung von Cyberkriminalität für die zivile Sicherheit

Bekämpfung von Cyberkriminalität für die zivile Sicherheit
Fördermittel-News - 15.12.2021

Bekämpfung der Cyberkriminalität zu Ende gedacht - von der Theorie bis zum Anwender.

Prävention ist bisher eine der wirksamsten Maßnahmen gegen Cyberkriminalität. Aber was können wir tun, wenn es zu spät ist? Die Möglichkeiten zum Umgang mit Angriffen auf kritische Infrastruktur und auch die Möglichkeiten zur Wiederherstellung eben dieser Infrastruktur sind derzeit nicht ausreichend untersucht.

Das Förderprogramm "Zivile Sicherheit – Bedrohungen aus dem digitalen Raum" unterstützt Unternehmen dabei, Möglichkeiten zum Schutz der digitalen Infrastruktur zu entwickeln.

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden interdisziplinäre Forschungsverbünde, die sich mit konkreten Fragestellungen zur Cyberkriminalität beschäftigen und ganzheitliche Lösungen entwickeln. Diese Lösungen sollen die Cyberkriminalität und deren Auswirkungen eindämmen und konkrete Probleme lösen. Die entsprechenden Lösungen dürfen dabei im europäischen Wirtschaftsraum sowie der Schweiz genutzt werden.

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden interdisziplinäre Forschungsverbünde aus Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, behördliche Forschungseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sowie Verbände und Non-Profit-Organisationen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.

Insbesondere werden auch Projekte mit österreichischen Partnern gefördert (KIRAS-Ausschreibung 2021). Im Forschungsverbund müssen Anwender eingebunden sein.

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von max. 50 % auf projektbezogene Personal-, Material-, Investitions- und Reisekosten sowie Kosten für Unteraufträge.

Kosten von Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert. Bei nicht wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

Zur Hälfte der Projektlaufzeit erfolgt eine Evaluierung unter Berücksichtigung eines gesetzten Abbruchmeilensteins.

 

Zum Ablauf - Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze im Umfang von 12 Seiten eingereicht wird. Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag eingereicht.

Der nächste Termin zur Vorlage von Projektskizzen ist der 25.03.2022

Projektskizzen können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

 

Sie haben eine innovative Projektidee?

Dann sprechen Sie unsere Förderberater für eine kostenlose und unverbindliche Erstanalyse Ihrer Fördermöglichkeiten an.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Weitere Fördermittel-News

Erfahren Sie immer die aktuellsten Informationen zu interessanten Fördermaßnahmen für Ihre Projekte.

Förderung innovativer Hafentechnologien (IHATEC II)

Aktuell werden innovative Forschungsvorhaben zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher See- und Binnenhäfen gefördert.

weiterlesen

FuE-Förderung in 2022 - Fördermittel effektiv nutzen

Wir bringen Ihre FuE-Projekte mit unserer Erfahrung erfolgreich in die Förderung und leiten Sie durch die sich ständig verändernde Förderlandschaft.

weiterlesen