Beherrschung der Komplexität soziotechnischer Systeme

Mikroelektronik für Industrie 4.0 (Elektronik I4.0)
Fördermittel-News - 29.3.2019

Mit der Förderung des BMBF sollen produzierende Unternehmen des Mittelstandes dazu befähigt werden, interdisziplinäre Methoden und Werkzeuge für die ganzheitliche Entwicklung technischer Systeme zu erarbeiten.

 

Ein Beitrag zum Advanced Systems Engineering für die Wertschöpfung von morgen (PDA_ASE)

 

Was wird gefördert?

Das Ziel dieser Förderung ist die Entwicklung übertragbarer Methoden in komplexe technische Systeme, Modelle, Werkzeuge und Vorgehensweisen. Diese sind zu erforschen und exemplarisch zu implementieren.

Im Fokus liegt die Schaffung eines allgemeingültigen Entwicklungsrahmens für das Advanced Systems Engineering.

Schwerpunkte sind insbesondere

  • die systemorientierte Entwicklung,
  • die systematische Entwicklung von Geschäftsmodellen,
  • die Ausgestaltung der Prozesse bei der vernetzten Entwicklungsarbeit und
  • die Stärkung der fachdisziplinübergreifenden Wissensarbeit.

 

Die zunehmende Vernetzung von Produkten, Dienstleistungen, Produktionssystemen und verschiedenen Organisationsformen bei komplexen technischen Systementwicklungen ist nur durch die Gestaltung einer neuen innovativen Arbeitswelt beherrschbar. Herausforderungen für derartige Entwicklungsansätze finden sich in zahlreichen Branchen, wie beispielsweise

  • dem Maschinen- und Anlagenbau,
  • der Elektroindustrie, der Medizintechnik,
  • dem Automobil- und Fahrzeugbau,
  • der Luft- und Raumfahrt,
  • der Konsumgüterindustrie oder
  • dem Dienstleistungssektor.

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden folgende Institutionen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
  • Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

 

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Personal-, Material-, Investitions- und Reisekosten sowie Kosten für Unteraufträge, die für Unternehmen mit bis zu 50 % gefördert werden.

Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert. Bei nicht wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

 

Zum Ablauf - einstufiges Bewerbungsverfahren

Es handelt sich um ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bei dem zunächst eine Projektskizze im Umfang von maximal 10 Seiten eingereicht wird.

Nach positiver Bewertung wird der Gesamtantrag eingereicht.

 

Termin:

Der nächste Termin zur Vorlage von Projektskizzen ist der 17.05.2019.

Projektskizzen können ab sofort erstellt und eingereicht werden.

 

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