Artenschutz bei PFIF

Artenschutz bei PFIF
PFIF-Blog - 5.2.2019

Der erste Eindruck zählt – bei einem Beratungsunternehmen wie PFIF natürlich ganz besonders.

 

Unsere Besucher erwarten daher vieles, wenn sie bei uns auf den Hof fahren – einige jetzt in der grauen Jahreszeit gut sichtbare Laub- und Ästehaufen auf dem Grundstück aber eher nicht.

Die Haufen sind aber nicht Zeichen für mangelnde Pflege – sondern wohldurchdachter Teil unseres Artenschutzprojekts! Ziel des Projekts ist es, für möglichst viele Arten von Insekten, Kleintieren, Vögeln und Nagern Nahrungsquellen und Rückzugsmöglichkeiten zu bieten.

Das zahlt sich auch für die Mitarbeiter aus: Im Sommer ist Eidechsenzählen beliebte Pausentätigkeit – und wir hoffen, im Sommer das erste Obst zu ernten.

Mit der Umsetzung des Projekts wurde Marcel Stöhr (studierte Landschaftsnutzung und Naturschutz (B.Sc.)) beauftragt. Sein Fokus lag vor allem auf dem Erhalt und der Förderung von Insekten und Tieren.

Ein Pflanzplan stellt sicher, dass die vorhandene Grünfläche optimal ausgenutzt wird. Das betrifft nicht nur die Verträglichkeit und den Nutzen der Pflanzen, sondern auch auf deren Pflege und langfristiger Erhaltung. So wird der Frust bei der Gartenpflege für unsere Mitarbeiter minimiert!

 

Gelände Pflanzplan Artenschutz bei PFIF PFIF Newsletter 01 2019

 

Warum machen wir das?!

Ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten sind laut Artenschutzbericht in Deutschland gefährdet. Der Mensch, der auf vielfältige Weise in die Natur eingreift, Lebensräume zerstört und die Luft sowie das Erdreich verunreinigt, richtet den größten Schaden an.

Auch das Klima wird durch diese negativen Faktoren und den Artenrückgang nachhaltig beeinflusst. Denn je weniger Pflanzen beispielsweise das klimaschädliche CO2 umwandeln, desto fataler werden die zukünftigen Folgen des Klimawandels.

 

Eine große Vielfalt bietet große Möglichkeiten

Um möglichst vielen Insekten einen Schutz zu bieten, haben wir möglichst viele über das Jahr verteilt blühende Blumen und Obstsorten ausgewählt. Diese bunte Mischung gewährleistet Insekten eine nahezu ganzjährige Nahrungsquelle. Dafür haben wir hauptsächlich alte Obstsorten gewählt, die größtenteils schon lange in der Region heimisch sind. Das verstärkt den ökologischen Effekt.

Selbstverständlich wird in diesem Bereich vollständig auf Schädlingsbekämpfungsmittel verzichtet – das freut Bienen, Schmetterlinge und sonstige Insekten, denen Pestizide ebenfalls nicht schmecken. Weil in manchen Bereichen beispielsweise auch auf das Mähen der Grünflächen verzichtet wird, sieht die Fläche anders aus, als man das vom typischen Unternehmensvorgarten gewohnt ist. Dafür wird hier aber ein Unterschlupf für Tiere wie beispielsweise Igel oder Eidechsen geboten. Das „Wildbienenhotel“ bietet Unterschlupf für diese sehr wichtigen Tiere. In den Sträuchern, Hecken und Bäumen finden Vögel außerdem Nistmöglichkeiten. Das PFIF- Team ist schon gespannt auf den Frühling – wir hoffen auf regen Vogelbesuch und kleine Piepmätze.

Neben dem Ziel, einen Bereich für Pflanzen und Tiere zu schaffen, wurde natürlich auch an die Mitarbeiter gedacht. Die Obstbäume und Sträucher sollen nämlich nicht nur den Tieren und Insekten eine Nahrungsquelle sein, sondern auch den Mitarbeitern das eine oder andere Obststück liefern.

 

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